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News

Datum:
20.04.2018 – 08:36

Autor:
Claus Püschel

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Umfangreiche Investitionen in die Kindertagesbetreuung in Deutschland in Planung

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey (SPD) stellte bei ihrem Besuch in einer Kindertagespflege am 13. April in Herne u.a. fest, dass auch in der Kindertagespflege mehr Plätze benötigt werden. Um die Qualität der Kinderbetreuung in Kitas zu verbessern, will die Bundesregierung bis 2021 den Ländern 3,5 Mrd. € bereitstellen. Ziel des geplanten "Gute-Kita-Gesetzes" ist nicht der Bau zusätzlicher Kitas, sondern eine qualitative Verbesserung der bestehenden Plätze einschl. Kindertagespflege. Es soll u.a. dazu beitragen, das Eltern weniger Gebühren zahlen müssen, die Betreuungsschlüssel verbessert und Erzieherinnen besser qualifiziert werden oder Kitas z.B. mehr Sprachförderung anbieten können. Die Verteilung der Mittel an die Länder soll sich nach dem jew. Anteil der Unter-Sechs-Jährigen richten. Der Bund will Zielvereinbarungen mit allen 16 Ländern schließen, wofür sie das Geld jew. ausgeben wollen - angelehnt an bestimmte Vorgaben des Bundes. Das Gesetz will die Bundesfamilienministerin in enger Abstimmung mit den Ländern vor dem Sommer vorlegen, damit es Januar 2019 in Kraft treten kann. Die VS LV SACHSEN begrüßt die geplanten Investitionen.


„In der Kita und in der Kindertagespflege wird die Basis für die Entwicklung eines Kindes gelegt“, so die Ministerin. „Ein Fünfjähriger, der sich nicht alleine anziehen kann, Probleme beim Sprechen hat und keinen Stift halten kann, hat keine guten Startbedingungen für die 1. Klasse. Schlimmstenfalls endet das einmal mit einem Schulabgang ohne Abschluss. Das bedeutet: keine Ausbildung, keine Arbeit. Wir müssen deshalb so früh wie möglich ansetzen, um ungleiche Startchancen der Kinder auszugleichen – damit es jedes Kind packt!“ Bundesweit sind ca. 44.000 Kindertagesmütter und -väter tätig. Ca. 15 % aller Kinder, die in Deutschland von Kindertagesbetreuung profitieren, werden von Kindertagesmüttern oder -vätern betreut. Insgesamt sind es etwa 160.000 Kinder, zwei Drittel davon sind jünger als drei Jahre. Die Kindertagespflegepersonen sind zu 95 % Frauen. Im Durchschnitt betreuen sie 3,5 Kinder, meist im eigenen Haushalt.

→ Weitere Infos: www.fruehe-chancen.de

Datum:
28.03.2018 – 09:03

Autor:
Claus Püschel

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Neuregelung der Pflegeausbildung

Die Diskussion zum neuen Pflegeberufegesetz (generalistische Ausbildung nur noch zum Pflegefachmann bzw. zur Pflegefachfrau) kommt in Fahrt. Der Bundesminister für Gesundheit Jens Spahn (CDU) wird dieses Projekt aktiv mit unterstützen und umsetzen. Fachlich ist dies unumstritten richtig. Es kann nicht sein, dass in Krankenhäusern der Normalversorgung, ältere Patienten mit gerontopsychiatrischen Erkrankungen wie bspw. Demenz nicht adäquat versorgt werden können, weil dies nicht Teil der Ausbildung von Krankenschwestern und -pflegern ist. Ebenso nimmt der Anteil der Behandlungspflege in der Altenpflege zu. Beim Geschäftsführer-Fachtag der VS LV SACHSEN am 1. März wurde ausdrücklich auf das Jahr 2030 hingewiesen. Hier werden viele heute 50jährige in die Rente gehen und das bei einer drastischen Zunahme von zu versorgenden Pflegebedürftigen. Die Altenpflege und deren Ausstattung mit Pflegefachkräften sehen wir mit großer Sorge entgegen. Wir sehen es als unabdingbar an, Aufgaben und Strukturen zu diskutieren, damit die Pflege die nächsten 30 Jahre übersteht.

Datum:
28.03.2018 – 08:40

Autor:
Claus Püschel

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Pilotprojekt im Bereich Elektro-Mobilität in der VS

Die Pflegekräfte der VOLKSSOLIDARITÄT Elbtalkreis-Meißen e.V. nutzen ab April als erster Pflegedienst im Landkreis Meißen ein Elektrofahrzeug. Der ortsansässige Energieversorger Stadtwerke Elbtal GmbH stellt hierfür ein Elektro-Auto vom Typ VW e▪up! zur Verfügung. Bis zu zwei Jahre lang wird der VS-Pflegedienst mit dem Fahrzeug täglich eine Tour bestreiten. Die Route umfasst ca. 100 Kilometer, was auch mit Reserve der Reichweite des rein elektrisch angetriebenen Kleinwagens entspricht. Nach diesem umfangreichen Praxis-Langzeittest will der Verein entscheiden, ob weitere E-Fahrzeuge zum Einsatz kommen sollen. Mit dem Pilotprojekt werden sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Interessen verfolgt. Es wurde durch ein Förderprogramm zur Anschaffung von E-Mobilen ermöglicht.

→ Weitere Infos: www.volkssolidaritaet.de/elbtalkreis-meissen-ev

Datum:
26.03.2018 – 12:35

Autor:
Claus Püschel

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Zukunftsorientierte Finanzierung der Kitas in Sachsen

Am 23. März fand in Dresden im Haus an der Kreuzkirche eine Kita-Trägerkonferenz des PARITÄTischen Landesverband Sachsen statt. Die Teilnehmer diskutierten insbesondere zur Frage der Finanzierung von Kindertageseinrichtungen in freier Trägerschaft im Freistaat. Grundlage dafür bilden die §§ 14 und 16 des SächsKitaG. Nach der Darstellung verschiedener Finanzierungsvarianten fanden unter reger Beteiligung der Verbände der VOLKSSOLIDARITÄT Diskussionsrunden zur gestellten Thematik statt. In deren Auswertung zeigte sich, dass das derzeit in Sachsen verwendete Modell im Allgemeinen auf Zustimmung der freien Träger stößt. Einzig die Frage des sog. Eigenanteils wurde von allen Anwesenden als problematisch gesehen. Dies, so der Tenor der Veranstaltung, sollte den politisch Verantwortlichen im Land deutlich gemacht werden, verbunden mit der Forderung diesen Passus im Gesetz ersatzlos zu streichen. Die Teilnehmer sind aufgefordert, dies auch direkt mit den in Ihrem Wahlkreis gewählten Landtagsabgeordneten zu thematisieren.

Konzept für ein gerechtes und transparentes Finanzierungsystem für Kitas PARITÄT GV DEZ 2017
Pressemitteilung PARITÄT GV DEZ 2017
Gutachten zum Reformbedarf bei der Finanzierung der Kindertagesbetreuung Hr. Prof. Wiesner APR 2016

Datum:
12.03.2018 – 15:40

Autor:
Claus Püschel

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Handlungsprogramm der Sächs. Landesregierung zur Bildungsqualität

Die VOLKSSOLIDARITÄT LV SACHSEN begrüßt, dass die Sächs. Landesregierung sich zu Maßnahmen zur Sicherung der Bildungsqualität im Freistaat bekannt hat.

Der Landesvorsitzende Olaf Wenzel erklärte: „Wir verbinden damit die Hoffnung, dass infolge dieser Maßnahmen keine erneute Benachteiligung der freien Schulen zugelassen wird. Vielmehr sollte endlich die Gelegenheit ergriffen werden, um eine vollständige Gleichstellung von Schulen in freier Trägerschaft mit Schulen in öffentlicher Trägerschaft durchzusetzen.“ Der im Handlungsprogramm angekündigte finanzielle Nachteilsausgleich darf sich nicht nur beim Wettbewerb um Lehrkräfte auswirken.
„Gleichbehandlung ist aus Sicht freier Schulen bspw. auch bei der fachlichen Aufsicht, Qualifizierungsmaßnahmen sowie in der Unterstützung bei der Ausbildung von Lehramtsstudenten dringend geboten“ so Wenzel.

Datum:
02.03.2018 – 10:45

Autor:
Claus Püschel

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Pflegemesse in Hannover

Vom 6. bis 8. März war die niedersächsische Landeshauptstadt Zentrum der internationalen Pflegewirtschaft. Die vom hannoverschen Fachverlag Vincentz Network veranstaltete Leitmesse ALTENPFLEGE 2018 mit über 500 Ausstellern auf rund 40.000 qm besuchten ca. 26.000 Besucher. Für diese wurden u.a. themenspezifische Messerundgänge von Experten angeboten. Sie gaben eine Orientierung im umfangreichen Messeangebot mit Produkten und Dienstleistungen für die ambulante, teilstationäre und stationäre Pflege. Im Mittelpunkt der Leitmesse stand das Thema Digitalisierung, die in der Pflege einen immer höheren Stellenwert einnimmt. Gezeigt wurden unter anderem humanoide Assistenz-Roboter, digitale Notruf-Systeme, digitale Lösungen aus den Bereichen Pflege- und Wunddokumentation, Personalplanung und Abrechnung.
Branchenvertreter hatten im Vorfeld diverse Forderungen an die Politik gerichtet. Auch die VS verlangt von der künftigen Bundesregierung weitere Anstrengungen, um den Pflegenotstand langfristig zu beseitigen.

Datum:
27.02.2018 – 11:52

Autor:
Claus Püschel

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Verloren im Pflegedschungel?

Die MitarbeiterInnen der Volkssolidarität erleben im Alltag häufig, dass Betroffene sich von Pflegegeldern, Entlastungsbeträgen, Pflegehilfsmitteln und -sachleistungen, Angeboten wie Verhinderungs- oder Kurzzeitpflege regelrecht erschlagen fühlen. Das sind alles Leistungen, die alte und kranke Menschen, die zuhause umsorgt werden, in Anspruch nehmen können. Fast drei Viertel aller pflegebedürftigen Menschen in Deutschland werden zuhause oft von ihren Ehepartnern oder Kindern versorgt. Die staatliche Unterstützung, die ihnen zusteht, nehmen viele pflegende Angehörige nicht in Anspruch. Etwa 70 % lassen den sog. Entlastungsbetrag verfallen, mit dem monatlich Betreuungskosten oder Haushaltshilfen finanziert werden könnten. Die VS schlägt vor, Betroffene bereits im Begutachtungsverfahren für einen Pflegegrad über Leistungsansprüche und Versorgungsmöglichkeiten zu informieren. Sie appelliert an die Pflegekassen, entspr. Informationen bzgl. Zuschüsse verständlich aufzubereiten. Die sächs. VS Stadt-, Kreis- und Regionalverbände mögen sich in diesem Prozess, u.a. bei Kontakt mit Angehörigen, mit beteiligen und auf die Problemlage hinweisen.

Datum:
14.02.2018 – 09:53

Autor:
Claus Püschel

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Mehr Geld für Menschen mit Behinderungen

CDU und SPD setzen in Sachsen eine weitere Festlegung des Koalitionsvertrages um. Die finanzielle Hilfe für Menschen mit Behinderungen wird weiter angehoben. Der sog. Nachteilsausgleich soll künftig für hochgradig Sehbehinderte auf mtl. 80,- €, für Gehörlose auf mtl. 130,- € und für schwerstbehinderte Kinder auf mtl. 100,- € steigen. Blinde und Gehörlose können erstmalig mit 300,- € rechnen. Die Regelungen werden voraussichtlich im März im Landtag beschlossen um rückwirkend zum 1. Januar 2018 in Kraft zu treten. Behinderte müsssen hohe Kosten für ihre Hilfsmittel aufbringen. Für sie werden mit der Erhöhung die Teilhabemöglichkeiten am gesellschaftlichen Leben verbessert. Selbstverständlich begrüßt die VS LV SACHSEN die geplanten Maßnahmen.

Datum:
07.02.2018 – 14:19

Autor:
Claus Püschel

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VS unterstützt Initiative der BAGSO

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen – und weitere Interessensverbände dieses Bereiches fordern mehr Mitbestimmung im Qualitätsausschuss Pflege, dem wichtigsten diesbezüglichen Gremium.
Wir bekräftigen diese Forderung als großer Träger von Pflegeeinrichtungen und sehen uns durchaus in der Lage hier Unterstützung zu geben. Inhaltliche Details entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung und dem Hintergrundpapier (FÜR MEHR MITBESTIMMUNG IN DER PFLEGE - Stärkung der Beteiligungsrechte der auf Bundesebene maßgeblichen Organisationen für die Wahrnehmung der Interessen und der Selbsthilfe pflegebedürftiger und behinderter Menschen nach § 118 SGB XI).

Pressemitteilung BAGSO Verbände fordern mehr Mitbestimmung in der Pflege

Datum:
05.02.2018 – 11:01

Autor:
Marion Jakob

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Stellungnahme Jens Frieß - Inhaber Institut Averosa u. stellv. Landesvorsitzender zu Verhandlung HKP - LG I - Öffnung für geeignete Pflegekräfte

„An sich war diese Regelung überfällig. Im Grundsatz richtig. Eine der großen Herausforderungen ist und bleibt die Sicherung der Ausstattung mit Pflegefachkräften. Insofern ist die Einbeziehung von geeigneten Pflegehilfskräften für die Behandlungspflege der Leistungsgruppe 1 (SGB V) richtig und hilfreich. Viele private Pflegedienste nutzen diese Möglichkeit schon. Der Wermutstropfen heißt ca. 5 % weniger Vergütung egal ob eine Fach- oder Hilfskraft diese Tätigkeit umsetzt. Klar ist der Unterschied in der Vergütung von PFK zu PHK bedeutend mehr als 5 % und man sollte Synergien sinnvoll nutzen. Was mich ärgert ist, dass es diesen 5 % Abschmelzungsbetrag in Sachsen-Anhalt nicht gibt. Unsere Empfehlung: alle PHK sollten eine Weiterbildung zum LG 1 besuchen, die PDL müssen sich ansehen wie diese Kollegen dann die Leistungen qualitätsgesichert umsetzen.“

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Wissenswertes

SOZIALBERATUNG: In den sächs. VS Stadt-, Kreis- und Regionalverbänden wird Sozialberatung auf unterschiedliche Weise angeboten, u.a. in Service-Büros, in eigenen Einrichtungen oder auch im mobilen Einsatz, z.B. in Haushalten. Wichtige Beratungsfelder sind Erziehung, Wohnen, Pflege, wirtschaftliche Not, Rente, Behinderung, Gesundheit und Demenz.