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News

Datum:
18.07.2019 – 15:35

Autor:
Claus Püschel

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VOLKSSOLIDARITÄT trauert um Prof. Dr. Gunnar Winkler

Prof. Dr. Gunnar Winkler

Prof. Dr. Gunnar Winkler ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Der 1931 in Hamburg geborene Sozialwissenschaftler war Präsident der VOLKSSOLIDARITÄT Bundesverband von 2002 bis 2014 und Gründer des Sozialwissenschaftlichen Forschungszentrums Berlin-Brandenburg.

Unvergessen bleibt seine intensive Beschäftigung mit den Lebensverhältnissen der Menschen in Ostdeutschland nach der deutschen Wiedervereinigung. In seinen zahlreichen Redebeiträgen und Publikationen setzte er sich u.a. mit den Themen Verbesserung der sozialen Lage der Menschen, Arbeitslosigkeit, Niedriglöhne, Altersarmut, Rentenangleichung Ost – West, gesellschaftliche Teilhabe, zunehmender Bedarf an Pflege und gesundheitlicher Betreuung auseinander.

Er warb in der VS um Stärkung der sozialpolitischen Interessenvertretung des Verbandes. Er betonte oft, dass sich die VS für die sozialen Interessen der Bürger in politische Diskussionen mit Kritik und konstruktiven Vorschlägen einbringen und sich an Bündnissen und Netzwerken u.a. zum Erhalt des solidarischen Gesundheitssystems beteiligen möge. Neben der notwendigen Positionierung der VOLKSSOLIDARITÄT zu wichtigen gesellschaftlichen Themen warb er die Menschen für eine Mitgliedschaft in der VS und machte sich Gedanken um die Entwicklung der Angebote für alle Altersgruppen. Die VOLKSSOLIDARITÄT ist ein Verband für alle Generationen und er bat diesbezüglich die Gliederungen neue Wege zu gehen.

Datum:
18.07.2019 – 12:54

Autor:
Claus Püschel

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VOLKSSOLIDARITÄT wendet sich gegen Rechtsextremismus

VOLKSSOLIDARITÄT Spruchband

Der Bundesvorstand der VOLKSSOLIDARITÄT beschloss in seiner Sitzung vom 29. Juni
▪ rechtsextremen und rechtspopulistischen Äußerungen, die die Würde von Menschen herabsetzen, öffentlich und in aller Deutlichkeit zu widersprechen
▪ Rechtsextremisten und -populisten auf von der VS Bundesverband e.V. organisierten Veranstaltungen keine Diskussionsplattform zu bieten
▪ ihre Räumlichkeiten nicht für Veranstaltungen mit rechtsextremen bzw. -populistischen Inhalten zur Verfügung zu stellen
▪ die Verbandsgliederungen in ihrem Mut zu stärken und bei Auseinandersetzungen mit Rechtsextremen und -populisten zur Seite zu stehen
▪ Initiativen der AfD nicht zu unterstützen, selbst wenn sie inhaltliche Forderungen der VS aufgreifen und sich weiterhin für eine friedliche, offene, tolerante und soziale Gesellschaft einzusetzen.


Die VOLKSSOLIDARITÄT gründete sich im Oktober 1945 als antifaschistisches Bündnis von Parteien, Kirchen und Gewerkschaften gegen die Wintersnot nach dem 2. Weltkrieg. Der Verband versteht sich seit jeher als Gemeinschaft von Menschen für Menschen aller Generationen, unabhängig von ihrer Herkunft und ihrer nationalen und religiösen Zugehörigkeit, und bekennt sich zu Frieden, Solidarität, Humanismus und Demokratie als seine grundlegenden Werte.

Heute steht die VS für eine offene, vielfältige und tolerante Gesellschaft, an der alle Menschen unabhängig von Alter, Hautfarbe, Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Geschlecht, sexueller Identität, wirtschaftlicher Situation, Krankheit oder Behinderung teilhaben können. Dieses Weltbild verpflichtet uns, Ideologien, nach denen Menschen aufgrund bestimmter Eigenschaften als minderwertig angesehen beziehungsweise aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden sollen, entschieden entgegenzutreten.

Datum:
16.07.2019 – 09:01

Autor:
Claus Püschel

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VOLKSSOLIDARITÄT Reichenbach eröffnet neues Wohn- und Quartierszentrum

VOLKSSOLIDARITÄT Reichenbach | Eröffnung des neuen Wohn- und Quartierszentrums am 5. Juli 2019 in Lengenfeld

Die VOLKSSOLIDARITÄT Reichenbach e.V. eröffnete am 5. Juli ihr neues Wohn- und Quartierszentrum im Zentrum von Lengenfeld. Das Wohnhaus in der Hauptstr. 14 (früherer Milchhof) gleich neben dem Rathaus (siehe Bild) bietet neben 15 barrierefreien Wohnungen einen Fahrstuhl, ein Pflegebad, das 24-Stunden-Notrufsystem der VS und eine Videoklingel-Anlage. Ein Farbkonzept erleichert die Orientierung in den vier Etagen des Gebäudes. Pflegekräfte stehen vor Ort für die älteren Bewohner bereit. Der Bau kostete 2,4 Mio. €. Über den städtebaulichen Denkmalschutz erhielt der Verein 800.000 €. Die Stadt Lengenfeld gab 200.000 € dazu. Den Rest finanzierte der Bauherr, die VS Reichenbach, aus Eigenmitteln. In nächster Zeit werden Freizeitangebote auch für jüngere Menschen auf dem Programm im Quartierszentrum stehen.


Die VOLKSSOLIDARITÄT Reichenbach e.V. verfügt über 423 Mitglieder, darunter 44 ehrenamtlich Tätige und 135 Beschäftigte (Stand 31.12.2018). Sie betreibt im Vogtlandkreis Einrichtungen von der Kinderbetreuung bis zur Altenpflege in Reichenbach, Lengenfeld, Rodewisch und Neuensalz.

Datum:
15.07.2019 – 15:55

Autor:
Claus Püschel

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VOLKSSOLIDARITÄT Stadtverband Leipzig ist Partner von bundesweitem BARMER-Präventionsprojekt in Alten- und Pflegeeinrichtungen

Pressefoto: RetroBrain BU: Schult geistige Fitness: Auch die Gäste der Tagespflege im Sozialzentrum „An den Gärten“ nutzen die therapeutischen Videospiele der „MemoreBox“

Projektstart in der Tagespflege: Spielen mit der Spielkonsole bringt Spaß und fördert die Gesundheit

Die Tagespflege im Sozialzentrum „An den Gärten“ der VOLKSSOLIDARITÄT Stadtverband Leipzig e.V. ist jetzt Teil eines bundesweiten Präventionsprojektes der BARMER. Im Freistaat Sachsen werden sich voraussichtlich sieben Einrichtungen beteiligen. Inhalt des Projektes ist der Einsatz von digitalen Spielen als Gesundheitstraining für Seniorinnen und Senioren in teilstationären und stationären Pflegeeinrichtungen. Die therapeutischen Videospiele werden über Körperbewegungen, die von einer Spezialkamera aufgenommen werden, gesteuert und können stehend oder im (Roll-) Stuhl gespielt werden.

Anliegen der BARMER und der VS ist es, die gesundheitsförderlichen Ressourcen Älterer zu stärken, indem durch das digitale Spielen die kognitiven und physischen Fähigkeiten unterstützt werden. „Wir sind gespannt, auf die praktische Umsetzung des Projektes und auf die Resonanz bei unseren Tagesgästen“, blickt Manuela Focke von der Pflegedienstleistung der Tagespflege voraus. „Beim ersten Ausprobieren stieß die Spielkonsole „MemoreBox“ auf großes Interesse und Neugier bei den Senioren.“


Hamburger und Berliner Seniorinnen und Senioren haben die „MemoreBox“ des StartUp RetroBrain bereits in einem Pilotprojekt getestet und erste wissenschaftliche Ergebnisse stimmen positiv: Die Stand- und Gangsicherheit der Teilnehmenden wurde gestärkt, Motorik- und Koordinationsfähigkeiten sowie Ausdauer verbesserten sich und durch die gemeinsamen Aktivitäten konnten die sozialen Bindungen gestärkt werden. Nach dem Modellprojekt startet nun bundesweit die zweite Untersuchungsphase, unter anderem auch unter Beteiligung der Tagespflege der VS in Leipzig. Wissenschaftlich begleitet wird das bundesweite Präventionsprojekt von der Humboldt Universität zu Berlin, der Alice Salomon Hochschule Berlin und der Charité Universitätsmedizin Berlin.

Datum:
15.07.2019 – 14:06

Autor:
Claus Püschel

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Erfahrungen der VOLKSSOLIDARITÄT Elbtalkreis-Meißen in China gefragt

Im Bild links Geschäftsführer Sven Krell, rechts Kita-Leiter Andreas Reupert

Die VOLKSSOLIDARITÄT Elbtalkreis-Meißen e.V. ist mit ihrem Know-how in China gefragt. Auf einem Kongress in der Millionenstadt Ningbo südlich von Shanghai gibt der Verein am 23. Juli künftigen Krippen-Betreibern fachliche und praktische Tipps. In China werden Einrichtungen für Kleinkinder benötigt, nachdem der Staat im Jahr 2015 die Ein-Kind-Politik gelockert hat.


Die VOLKSSOLIDARITÄT Elbtalkreis-Meißen e.V. ist Träger von 20 Kindertageseinrichtungen (Krippe, Kindergarten, Hort) mit 3.400 betreuten Kindern. Die Einrichtungen befinden sich in Dresden-Weixdorf, Radebeul, Coswig, Weinböhla, Meißen, Moritzburg, Radeberg, Arnsdorf und Kreischa.

→ Weitere Infos: Pressemitteilung VS Elbtalkreis-Meißen e.V. v. 11.07.2019, China-Reise Bericht VS Elbtalkreis-Meißen e.V. v. 23.07.2019

Datum:
15.07.2019 – 09:22

Autor:
Claus Püschel

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Gute Kooperation der VOLKSSOLIDARITÄT mit apetito

Logo apetito
Im Bild von links nach rechts: Dieter Kürbis (apetito), Olaf Wenzel (VS LV SN), Steffen C. Lemme (VS LV SN), Alexander Lohse (VS BV), Mike Roitsch (apetito)

Auf Einladung von apetito, langjähriger Kooperationspartner der VOLKSSOLIDARITÄT, trafen sich am 9./10. Juli am Firmensitz in Rheine (NRW) die Außendienst-MA der Fa. apetito Dieter Kürbis und Mike Roitsch mit Vertretern der VOLKSSOLIDARITÄT, dem Bundesgeschäftsführer Alexander Lohse, Olaf Wenzel, Landesvorsitzender und Steffen C. Lemme, Landesgeschäftsführer der VS LV Sachsen.

Bei ihrem Treffen bekräftigten beide Seiten ihren Willen, die gute Zusammenarbeit zum Nutzen für die Stadt-, Kreis- und Regionalverbände der VS auch künftig fortzusetzen. Während einer Betriebsbesichtigung wurde u.a. über Herstellung, Marketing und Vertrieb sowie Innovationen von apetito informiert.


Das europaweit agierende Unternehmen apetito beliefert täglich Betriebskantinen, Schulen sowie Kindertages- und Senioreneinrichtungen mit Tiefkühlkost. Im Angebot sind traditionelle und vegetarische Gerichte sowie Ernährungslösungen für besondere Anforderungen, u.a. zur Unterstützung der Genesung nach schwerer Krankheit. Mit der Marke costa ist die Firma Marktführer im Lebensmittelhandel in den Bereichen Fischfilets, Schalen-, Krusten- und Weichtiere. Der Umsatz stieg 2018 um 6,5% auf 692 Mio. €. Der Gewinn erhöhte sich um 20% auf 48 Mio. €.

Datum:
20.06.2019 – 14:10

Autor:
Claus Püschel

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Sozialpolitische Positionen 2019 der VOLKSSOLIDARITÄT LV Sachsen zur Landtagswahl am 1. September

Für ein gutes Leben im Alter © Christian Hüller

Lebenssituationen und Lebensumstände älterer Menschen rückten in den vergangenen Jahren immer stärker in den öffentlichen, gesellschaftlichen und politischen Diskurs: Themen wie Mobilität, Partizipation, Pflege und Gesundheit werden zunehmend mit Chancen und Potenzialen dieses Lebensabschnittes gesehen. Gleichzeitig werden mit einer alternden Bevölkerung eine Vielzahl von Herausforderungen und Problemen assoziiert.

Die Gruppe der Generation 65+ wächst nicht nur zahlenmäßig im Freistaat Sachsen kontinuierlich, sondern entwickelt sich auch unterschiedlich hinsichtlich ihrer Lebenslagen, Bedürfnisse und Interessen. Vor diesem Hintergrund sind angemessene Altersbilder in Gesellschaft und Politik zu etablieren, die den vielen Facetten dieses Lebensabschnittes Rechnung tragen und ein aktives und würdiges Altern fördern.

→ Weitere Infos: Sozialpolitische Positionen der VOLKSSOLIDARITÄT LV Sachsen e.V.

Datum:
17.06.2019 – 16:53

Autor:
Claus Püschel

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VOLKSSOLIDARITÄT ist Gründungsmitglied der Bundesvereinigung der Arbeitgeber in der Pflegebranche

Dr. Wolfram Friedersdorff, Präsident der VOLKSSOLIDARITÄT

Die VOLKSSOLIDARITÄT Bundesverband, der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), die Arbeiterwohlfahrt (AWO), der Diakonische Dienstgeberverband Niedersachsen (DDN) und der Paritätische Gesamtverband haben am 14. Juni in Berlin gemeinsam die „Bundesvereinigung Arbeitgeber in der Pflegebranche“ (BVAP) in Berlin gegründet.

Mit der neu gegründeten Vereinigung wird die Grundlage geschaffen, um Verhandlungen mit den für die Pflegebeschäftigten zuständigen Gewerkschaften zu führen. Ziel des neugegründeten Verbandes ist ein repräsentativer Tarifvertrag in der Pflege, dessen Inhalte für alle Anbieter verbindlich werden sollen. „Als Gründungsmitglied der BVAP haben wir unsere langjährige Forderung nach fairer Bezahlung der Pflegekräfte bekräftigt“, betonte Dr. Wolfram Friedersdorff, Präsident der VOLKSSOLIDARITÄT.

Gero Kettler, Geschäftsführer Arbeitgeberverband AWO Deutschland e. V., begrüßte den Beitritt der VS zur BVAP: „Besonderen Augenmerk werden wir auch auf die Bedingungen in der Pflege in den ostdeutschen Bundesländern legen, daher ist die Bereitschaft der VOLKSSOLIDRITÄT diesem Verband beizutreten von besonderer Bedeutung.“
„Die Hilfe für pflegebedürftige Menschen ist eine gesellschaftlich wichtige Aufgabe und muss deutlich attraktiver werden. Der Zusammenschluss von ganz unterschiedlichen Pflegeanbietern zur BVAP zeigt, dass die Branche bereit ist, hierfür einen wichtigen Beitrag zu leisten.“

„Wir wollen einen Wettbewerb, der über die Qualität der Arbeit geführt wird und nicht auf dem Rücken der Beschäftigten. Dies erreichen wir durch faire Wettbewerbsbedingungen für alle Anbieter in der Pflege. Darüber hinaus wäre ein gemeinsamer Tarifvertrag ein wichtiges Signal für attraktive Arbeitsbedingungen im Berufsfeld“ sagte Ulrich Bauch, Bundesgeschäftsführer ASB.

Die Gründungsmitglieder der BVAP drängen außerdem darauf, dass die Refinanzierung von höheren Löhnen nicht zu Lasten der Pflegebedürftigen erfolgt. „Die Politik ist in der Pflicht, hierfür ein zukunftsweisendes Konzept vorzulegen. Wir müssen eine Balance finden zwischen bezahlbarer Pflege und den berechtigten Interessen der Beschäftigen. Die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen müssen vor Überforderung geschützt werden, etwa durch eine Deckelung der Eigenanteile“ ergänzte Rüdiger Becker, Vorsitzender Diakonischer Dienstgeberverband Niedersachsen.


Hintergrund ist die Tatsache, dass es bisher keinen übergreifenden Arbeitgeberverband für die Pflege gibt, in denen die verschiedenen Träger gemeinsam organisiert sind. Die Gründung ist ein wichtiger Schritt, um sich innerhalb der Pflegebranche auf bessere Löhne für alle Beschäftigten zu einigen.

Datum:
05.06.2019 – 16:26

Autor:
Claus Püschel

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Ergebnisse der Konzentrierten Aktion Pflege

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey (SPD), Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) stellten am 3. Juni 2019 in Berlin die gemeinsam mit den Verbänden und Institutionen der Pflegebranche auf Bundesebene erarbeiteten Ergebnisse der Konzentrierten Aktion Pflege (KAP) vor. Alle Partner der KAP verpflichten sich zu zahlreichen Maßnahmen, um Arbeitsbedingungen und Löhne von Pflegekräften spürbar zu verbessern. Hierzu zählen vor allem Maßnahmen zum Personalmanagement, Fachkräfteanwerbung, Digitalisierung, Entlohnung sowie Aus- und Weiterbildung.

Konzentrierte Aktion Pflege - Titelblatt Vereinbarungen der Arbeitsgruppen

Zur Abschlusssitzung der "Konzertierten Aktion Pflege" erklärte Dr. Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes: "Die Ergebnisse und der Mut, der Politik, sich festzulegen, begrüßen wir sehr - jetzt müssen Taten folgen. Zum ersten Mal wurden im Rahmen der Konzertierten Aktion Pflege alle Facetten, die das Thema Pflege tangieren, wirklich umfassend diskutiert. Nun beginnt die Arbeit und es muss an die Umsetzung gehen. Die Beratungen der vergangenen Monate haben gezeigt: Der Schlüssel für eine gute menschenwürdige Pflege für alle, lässt sich auf eine schlichte Formel bringen: Gute Pflege braucht mehr Zeit. Für mehr Zeit braucht es mehr Personal. Und um mehr Personal zu bekommen, müssen wir bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege schaffen und Pflegekräfte besser bezahlen. Das kostet Milliarden, was aber nicht zu Lasten der Pflegebedürftigen gehen darf. Wir werden unser Bestes geben, wenn es nun um die Umsetzung der Ergebnisse geht. Aber die Bundesregierung ist auch in der Verantwortung, für eine solide und gerechte Finanzierung Sorge zu tragen."


Seit Juli 2018 wurden in fünf Arbeitsgruppen folgende Themenbereiche bearbeitet:

▪ Ausbildung und Qualifizierung
▪ Personalmanagement, Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung
▪ Innovative Versorgungsansätze und Digitalisierung
▪ Pflegekräfte aus dem Ausland - Maßnahmen zur Gewinnung von Pflegefachpersonen aus dem Ausland
▪ Entlohnungsbedingungen in der Pflege

Die VOLKSSOLIDARITÄT Landesverband Sachsen findet die KAP als guten Ansatz zur Verbesserung der Situation in der Pflege, vor allem dass die Rahmenbedingungen zur Umsetzung sämtlicher Maßnahmen festgehalten wurden.

→ Weitere Infos: Abschlussbericht der Konzentrierten Aktion Pflege

Datum:
21.05.2019 – 14:07

Autor:
Claus Püschel

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Beitritt der VOLKSSOLIDARITÄT LV Sachsen zum "Bündnis gegen Wucher"

Logo Verbraucherzentrale Sachsen

Der Landesverband verwirklicht seine Ziele gemäß Satzung § 2 (2) u.a. durch die Vertretung der Interessen seiner Mitglieder sowie von im Freistaat Sachsen lebenden Menschen und durch die Förderung und Unterstützung der Stadt-, Kreis- und anderen regionalen Verbände und deren Mitglieder, z.B. durch transparente Serviceleistungen und Vermittlung von Angeboten Dritter.

Die VOLKSSOLIDARITÄT Landesverband Sachsen bringt sich nunmehr als Bündnispartner im "Bündnis gegen Wucher" ein. Es wurde am 11. Januar in Leipzig gegründet, agiert bundesweit und möchte stetig wachsen. Eingebunden sind zunächst die Verbraucherzentralen Sachsen und Hamburg, das Institut für Finanzdienstleistungen (IFF) und der Hamburger Rechtsanwalt Prof. Dr. Udo Reifner. Gemeinsam wollen sie Banken-Wucher eindämmen und Rechtssicherheit für Verbraucher schaffen. „Viele sind sich unsicher, wann es sich um Wucher handelt und welche Rechte Ihnen zustehen. Das wollen wir ändern“, so Andrea Heyer, Referatsleiterin Finanzdienstleistungen der Verbraucherzentrale Sachsen.


Finanzberatung bei der Verbraucherzentrale Sachsen

Das Beratungsangebot der Verbraucherzentrale Sachsen e.V. richtet sich an Privatpersonen (Endverbraucher) in verschiedenen Bereichen, z.B.:
- Verbraucherberatung und -bildung
- Ernährungs-, Energie-, Finanzberatung
- Beratung in Mietrechtsangelegenheiten

Verbraucherinnen und Verbraucher werden in Fragen des privaten Konsums informiert, beraten und bei der Rechtsdurchsetzung gegenüber Anbietern unterstützt. Beratungstermine: 0341 / 69 62 929

→ Weitere Infos:
www.verbraucherzentrale-sachsen.de
www.stopwucher.de
Bündnis gegen Wucher: Für faire Kredite ohne Kostenfallen

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Unsere Mitgliederverbände
Wissenswertes

SOZIALBERATUNG: In den sächs. VS Stadt-, Kreis- und Regionalverbänden wird Sozialberatung auf unterschiedliche Weise angeboten, u.a. in Service-Büros, in eigenen Einrichtungen oder auch im mobilen Einsatz, z.B. in Haushalten. Wichtige Beratungsfelder sind Erziehung, Wohnen, Pflege, wirtschaftliche Not, Rente, Behinderung, Gesundheit und Demenz.