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News

Datum:
10.09.2020 – 09:08

Autor:
Claus Püschel

Permalink

VOLKSSOLIDARITÄT Landesverband Sachsen zieht positive Bilanz 2018 / 2019

VOLKSSOLIDARITÄT Spruchband
Bild 1 von 3 | 19. LDV - Landesgeschäftsführer Steffen C. Lemme dankt Staatsministerin Petra Köpping für ihr Grußwort

28 Delegierte der sächsischen Stadt-, Kreis- und Regionalverbände kamen am 4. September zur 19. Landesdelegiertenversammlung der VOLKSSOLIDARITÄT Landesverband Sachsen e.V. in das Dorint Parkhotel Meißen.

Der Landesvorsitzende Olaf Wenzel erstattete den Bericht des Landesvorstandes über seine Tätigkeit seit der Landesdelegiertenversammlung 2018. Herr Wenzel zeigte sich trotz einiger ungelöster Probleme und nicht erreichter Ziele dennoch erfreut über die Gesamtentwicklung des Landesverbandes. "Wir waren und sind der wirtschaftlich stärkste Landesverband der VOLKSSOLIDARITÄT. Die Anzahl der Beschäftigten in den sächsischen Verbänden hat weiter zugenommen, ebenso wie die Anzahl der Dienste und Einrichtungen. Dies zeugt von den Initiativen der Vorstände und Geschäftsführungen, für die ich mich im Namen des Vorstandes herzlich bedanken möchte. Leider kann man nicht soviel erfreuliches über den Mitgliederverband berichten. Insgesamt sank die Zahl der Mitglieder landesweit erneut um rund 2.100", so der Landesvorsitzende.

Herr Lemme erinnerte zu Beginn seiner Rede an die Gründung der VOLKSSOLIDARITÄT im Jahre 1945 mit der schweren Nachkriegszeit und spannte einen Bogen zur Gegenwart. "Ausgehend vom Dresdner Aufruf „Volkssolidarität gegen Wintersnot“ vom 17. Oktober 1945 entstand ein Aktionsbündnis, in welchem sich Christen und Kommunisten, Liberale, Sozialdemokraten und die noch wenigen lebenden Juden, Gewerkschafter und VertreterInnen der Frauenorganisationen vereinten. Es wurde nicht nach der Herkunft gefragt: Solidarität war eine Notwendigkeit und Sie wurde geleistet. Und heute im 75. Jahr unseres Verbandes blicken wir stolz auf das Erreichte und stehen vor neuen Aufgaben," so der Landesgeschäftsführer.

Nach der Beschlussfassung zu den Berichten des Landesvorstandes, der Revisionskommission und der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft wurde die Beitragsordnung der VOLKSSOLIDARITÄT LV Sachsen für die Jahre 2021 und 2022 beschlossen.

Sächsische Sozialministerin zu Gast

Zu den corona-bedingt wenigen Gästen zählte neben dem VS Bundesgeschäftsführer Alexander Lohse die Sächs. Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt Petra Köpping.

Die Ministerin bedankte sich bei der VOLKSSOLIDARITÄT für die während der Verbreitung der Corona-Pandemie geleistete Arbeit, insbesondere in Kinder- sowie Pflege- und Behinderteneinrichtungen. Sie zeigte sich erleichtert, dass zunächst für die Pflegekräfte eine Bonuszahlung auf den Weg gebracht werden konnte. Die Staatsministerin kämpft dafür, dass weitere Bereiche eine derartige Zuzahlung als Dankeschön erhalten. Außerdem unterstützt sie wie die VS einen radikalen Systemwechsel in der Pflegeversicherung hin zu einer gerechten, solidarischen und nachhaltigen Pflegeversicherung, die alle pflegebedingten Kosten abdeckt und insbesondere die Pflegeheimbewohner entlastet. Frau Köpping berichtete von ihren vielen Vorortkontakten mit den Menschen im Freistaat im Bemühen um Integration und Zivilschutz. Sie müht sich um Aufklärung und Beantwortung der Frage:

Wie gehen wir weiter mit Corona um? Schließlich ist Fachwissen gefragt. Sie bat die VOLKSSOLIDARITÄT sich nicht zurückzuziehen, sondern aktiv zu sein, egal ob es um Integration oder die Pandemie geht. Schließlich geht es um den gesellschaftlichen Zusammenhalt gerade in Krisenzeiten. Frau Köpping beantwortete zum Abschluss einige Fragen aus dem Publikum. Sie hält Massentests nicht für günstig, wägt Aufwand (es sind schließlich Steuergelder) und Nutzen ab. Sie präferiert ein regional differenziertes Vorgehen entspr. der Test-Konzeption des Sozialministeriums und bat um Kommunikation dieses Ansatzes in den Einrichtungen der VS.

Unsere Mitgliederverbände
Wissenswertes

Die VOLKSSOLIDARITÄT ist ein bedeutender Arbeitgeber im Freistaat Sachsen. In den 22 sächs. VS Stadt-, Kreis- und Regionalverbänden (Unsere Mitgliederverbände - siehe oben) inkl. deren Tochtergesellschaften waren 7.692 Beschäftigte, darunter 7.345 Festangestellte und 254 Auszubildende per 31.12.2019 tätig.