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News

Datum:
07.01.2021 – 13:59

Autor:
Claus Püschel

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Neujahrsgrüße

VOLKSSOLIDARITÄT Spruchband
Winterzauber

Liebe BesucherInnen der Website der VOLKSSOLIDARITÄT LV Sachsen e.V.,

die Mitglieder des Landesvorstandes und das Team der Landesgeschäftsstelle wünschen Ihnen ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr 2021.

Ein denkwürdiges und herausforderndes Jahr 2020 liegt hinter uns. Vieles wurde in unserem Alltag und Miteinander im Wortsinn verrückt und hat uns alle vor enorme Herausforderungen gestellt. Und niemand kann bis heute so recht sagen, wo „die Reise“ hingeht, wo und wie genau die Lebensumstände in ein paar Wochen oder Monaten aussehen werden. Bislang kannten wir eine solche Situation nicht. Wir sind es gewohnt, Pläne zu haben. Was bleibt uns anderes übrig, als das Beste aus dieser Situation zu machen. Wir sind gezwungen innezuhalten, und so halten wir eben inne.

Aktuell kann man nicht seriös einschätzen, wie sich die Infektionszahlen in der Corona-Pandemie weiterentwickeln. Dennoch gilt es, Projekte vorzubereiten und neue Modelle auszuprobieren. Die VOLKSSOLIDARITÄT Landesverband Sachsen e.V. wird in diesem Jahr mit einem modernen Internetauftritt, mit Radiowerbung zur Gewinnung von Fachkräften in der Erziehung und Pflege und mit weiteren digitalen Überlegungen neue Wege beschreiten.

Wir möchten mit den sächs. Stadt-, Kreis- und Regionalverbänden innovative Angebote entwickeln, damit wir weiterhin als großer Sozial- und Wohlfahrtsverband aber auch als starker Mitgliederverband eine bestmögliche Entwicklung garantieren.

Noch ist die Situation um das Virus nicht so, dass Präsenzveranstaltungen durchgeführt werden können. Aber wir haben eine große Sehnsucht danach, sich wieder direkt in die Augen zu schauen und den Händedruck oder die freundliche Umarmungsgeste zu spüren.

In der Hoffnung uns in soziale und demokratische aber auch gesellschaftliche Belange gut einbringen zu können, möchten wir Ihnen von Dresden aus alles Gute, beste Gesundheit und kraftvolle Augenblicke in diesem Jahr 2021 wünschen.

Olaf Wenzel, Landesvorsitzender

Steffen C. Lemme, Landesgeschäftsführer

Datum:
05.01.2021 – 15:50

Autor:
Claus Püschel

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Informationen der BGW zum Beginn der Impfungen zur Verhinderung einer Erkrankung mit COVID-19

VOLKSSOLIDARITÄT Spruchband
Logo BGW

Der Impfstoff zur Verhinderung einer Erkrankung mit COVID-19 wird nun auch in Deutschland eingesetzt. Im Zuge dessen stellen sich Fragen zum Versicherungsschutz.

Die BGW hat daher Informationen hierzu zusammengestellt und nun veröffentlicht.

BGW Information v. 29.12.2020 zum Versicherungsschutz bei Immunisierungsmaßnahmen gegen COVID-19

Datum:
14.12.2020 – 08:00

Autor:
Claus Püschel

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Weihnachtsgrüße

VOLKSSOLIDARITÄT Spruchband
Frohe Weihnachten 2020

Liebe BesucherInnen der Website der VOLKSSOLIDARITÄT LV Sachsen e.V.,

die Mitglieder des Landesvorstandes und das Team der Landesgeschäftsstelle wünschen Ihnen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest sowie ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr.

Wir bedanken uns insbesondere bei den Vorständen und Geschäftsführungen sowie unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den ehrenamtlich Tätigen in den sächs. VS Stadt-, Kreis- und Regionalverbänden einschließlich unseren Geschäftspartnern herzlich für die gute Zusammenarbeit.

Mit Blick auf die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie sind wir besonders froh und dankbar für das entgegengebrachte Vertrauen und die Gemeinsamkeiten, die wir erleben durften. Gerade in schwierigen Zeiten zeigt sich, wie wertvoll Vertrauen und Verlässlichkeit sind!

Leider mussten geplante Fachtage und kulturelle Treffen sowie auch Veranstaltungen zum 75-jährigen Bestehen als Sozial- und Wohlfahrtsverband und 30 Jahre VS LV Sachsen abgesagt werden. Hoffen wir, dass uns das neue Jahr 2021 wieder ein großes Stück mehr an Normalität und die gewohnten persönlichen Begegnungen bringt. Gern möchten wir Sie darauf einstimmen und mitnehmen wieder neu aufzustehen, um an viele erfolgreiche Initiativen und Projekte gemeinsam anzuknüpfen und neue innovative Wege zu gehen.

Wir verbinden diese Botschaft mit dem Motto, dass GUTES im SINN auch GUTES bewirkt. Niemand von uns kann soviel bewirken wie wir alle im Miteinander-Füreinander. Bleiben Sie bitte gesund und zuversichtlich!

Olaf Wenzel, Landesvorsitzender

Steffen C. Lemme, Landesgeschäftsführer

Datum:
10.12.2020 – 10:43

Autor:
Claus Püschel

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VOLKSSOLIDARITÄT unterstützt digitale Ehrenamtsplattform

VOLKSSOLIDARITÄT Spruchband
Ehrensache jetzt

Die VOLKSSOLIDARITÄT Landesverband Sachsen e.V. und die VOLKSSOLIDARITÄT Dresden e.V. sind seit vielen Jahren Kooperationspartner der Bürgerstiftung Dresden.

Seit Anfang 2019 gibt es die Plattform ehrensache.jetzt in Dresden. Sie ist als digitales Instrument für die Vermittlung von Ehrenämtern auf breite Resonanz gestoßen und erfreut sich großer Beliebtheit bei Dresdner Einsatzstellen und Freiwilligen. "Ich habe mit der Plattform ehrensache.jetzt binnen zwei Wochen drei dringend benötigte ehrenamtliche Museumsaufsichten gesucht und gefunden, die sich wunderbar ins Team eingefügt haben", so kürzlich der Projektverantwortliche einer Gedenkstätte.

Nun folgt der nächste Schritt: Die Plattform soll über die Grenzen der Stadt Dresden hinaus aufgebaut werden. Ziel ist es, in den sächsischen Kulturräumen den Kreis der Engagement-Willigen auszudehnen und mit dem digitalen Angebot auch jüngere Engagement-Begeisterte zu gewinnen. Das sachsenweite Rollout der Plattform startete am 5. Dezember zum Internationalen Tag des Ehrenamts beginnend mit den drei Landkreisen Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Bautzen und Leipzig.

Das Projekt "Digitale Ehrenamtsplattform für Sachsen" wird bis Ende 2022 zur Verfügung stehen. Es wird durch das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt gefördert und mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts finanziert.

→ Weitere Infos: www.buergerstiftung-dresden.de, www.ehrensache.jetzt

Datum:
24.11.2020 – 13:59

Autor:
Claus Püschel

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Vorweihnachtliche Spendentütenaktion SELGROS / VOLKSSOLIDARITÄT

VOLKSSOLIDARITÄT Spruchband
Logo Gutes im Sinn
Bild 1 von 2 | Vorweihnachtliche Spendentütenaktion SELGROS / VOLKSSOLIDARITÄT

Die SELGROS Märkte in Dresden, Leipzig, Chemnitz, Zwickau sowie Gera haben entschieden, ihre diesjährige Spendentütenaktion zu Gunsten der VOLKSSOLIDARITÄT durchzuführen.

Die Tüten sollen einen guten Zweck für Menschen in Begegnungsstätten, für Ehrenamtliche und Mitglieder der VOLKSSOLIDARITÄT erfüllen. Unter dem Motto GUTES im SINN soll diese Spendenaktion unseren Gliederungen helfen in dieser schwierigen Corona-Zeit einmal Danke zu sagen.

Am 23. November startete in Leipzig die erste öffentliche Tütenpack-Aktion seitens SELGROS mit Unterstützung der VOLKSSOLIDARITÄT Stadtverband Leipzig e.V. und VOLKSSOLIDARITÄT Leipziger Land / Muldental e.V. sowie prominenten Persönlichkeiten.

→ Weitere Infos: Pressemitteilung VOLKSSOLIDARITÄT Leipziger Land/Muldental e.V. v. 24.11.2020

Datum:
17.11.2020 – 16:36

Autor:
Claus Püschel

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VOLKSSOLIDARITÄT Stadtverband Leipzig e.V. leistet vorbildlichen Beitrag zum Gemeinwohl der Stadt Leipzig

VOLKSSOLIDARITÄT Spruchband
Logo Gutes im Sinn

Gemeinwohlatlas sieht Volkssolidarität in Spitzengruppe

Handelshochschule Leipzig veröffentlicht Studie für unsere Stadt

Die Volkssolidarität leistet einen vorbildlichen Beitrag zum Gemeinwohl der Stadt Leipzig. Zu diesem Ergebnis kommen die Autoren des Gemeinwohlatlas' Leipzig 2020, der Anfang Oktober von der Handelshochschule Leipzig veröffentlicht wurde. Mit einer Gesamtnote von 4,94 - bei einer Benotungsskala von 1 bis 6 erreicht unser Stadtverband Platz 7 in dem Ranking der 29 betrachteten Organisationen. Angeführt wurde die Liste von der Feuerwehr, dem Zoo und dem Gewandhaus.

Kernfrage der repräsentativen Studie war, welchen Beitrag Unternehmen, Einrichtungen des öffentlichen Sektors sowie Vereine und Verbände zum Wohl aller leisten. Dieser leitet sich in der Studie aus der Aufgabenerfüllung, dem Zutun zur Lebensqualität und zum Zusammenhalt sowie aus moralischem Verhalten ab. Dabei beurteilten die Befragten die Organisationen, die ihnen ausreichend bekannt waren.

"Wir freuen uns sehr über dies Ergebnis", sagt Geschäftsführerin Christine Manz. "Der Gemeinwohlatlas zeigt: Wir sind in der Stadt bekannt und er spiegelt die engagierte Arbeit wider, die in unserem Stadtverband seit vielen Jahren geleistet wird. Das bestärkt uns in unserem Handeln."

Mit der Studie liegt erstmals ein Gemeinwohlatlas für eine Kommune vor. Zuvor erschienen Studien für Länder wie Deutschland, Japan und die Schweiz.


Über den Gemeinwohlatlas Leipzig 2020

■ Wer wurde befragt? 644 Personen, im Alter zwischen 18 und 89 Jahren, wohnhaft in Leipzig, 52,5% männlich

■ Wie wurde befragt? anonym mittels Online-Fragebogen

■ Wann wurde befragt? Juni/Juli 2020

■ Wer hat die Befragung durchgeführt? Markt- und Meinungsforschungsinstitut Forsa

Quelle: VOLKSSOLIDARITÄT Stadtverband Leipzig e.V.

Datum:
06.11.2020 – 08:36

Autor:
Claus Püschel

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VOLKSSOLIDARITÄT Westerzgebirge e.V. gibt Pflegekräften aus Osteuropa eine Chance

VOLKSSOLIDARITÄT Spruchband
Seniorenzentrum der VOLKSSOLIDARITÄT Westerzgebirge e.V. in Aue

Pro Jahr werden mehr als 500 junge Menschen aus Albanien durch die DEKRA in Kooperation mit Kliniken und Pflegeeinrichtungen für den deutschen Arbeitsmarkt weitergebildet. Die Kosten für die Übersetzung von Dokumenten, für Übernachtungen im Internat der Bildungseinrichtung in Tirana und Prüfungen zahlen die Teilnehmer selbst. Dennoch ist das Interesse groß. In Albanien gibt es kaum Pflegeheime. Hilfsbedürftige alte Menschen werden dort von der Familie betreut. Deshalb sind viele Pflegefachkräfte arbeitslos.

Ohne ausländische Pflegekräfte ist hierzulande die Versorgung in Pflegeeinrichtungen und in der häuslichen Betreuung kaum mehr vorstellbar. Daher werden neue Wege der Rekrutierung von Arbeitskräften beschritten - auch bei der VOLKSSOLIDARITÄT, wie das folgende Beispiel zeigt:

Suela wurde in Albanien zur Krankenschwester ausgebildet und arbeitete in einer Klinik. Gegenwärtig ist sie als Hilfskraft im Seniorenzentrum Brünlasberg der VOLKSSOLIDARITÄT Westerzgebirge e.V. in Aue tätig. Nach einer Prüfung möchte sie gern als Pflegefachkraft weiter in Deutschland arbeiten, sieht für sich und ihre Familie hier die Chance auf eine bessere Zukunft und ein erfülltes Leben. Natürlich sind auch die Verdienstmöglichkeiten besser als zu Hause in Albanien. Deshalb entschied sich Suela für das Ausbildungsprogramm der DEKRA. Für die 32-jährige ist es keine leichte Entscheidung gewesen, denn in der kleinen albanischen Stadt Librazhd blieben ihr Mann und die sechsjährige Tochter zurück. Im Seniorenzentrum in Aue konnte sie eine kleine Wohnung anmieten. Wann immer es möglich ist, ruft sie nach ihrer Schicht zu Hause an. Sie leidet sehr unter der Trennung von der Familie.

Suela hatte kaum Vorstellungen von dem, was sie in Deutschland erwartet. Ihre gegenwärtigen Aufgaben im Drei-Schicht-System sind Hilfstätigkeiten beim Aufstehen, Waschen, Essen, Spazierengehen mit den Bewohnern, Hilfe beim Zeitung lesen.

Nach Bestehen der Fachkundeprüfung am Ausbildungsende ist Suela Pflegefachkraft und bekommt wesentlich mehr Gehalt. Damit würde das Familieneinkommen ausreichen, um die Familie nach Deutschland holen zu können. Als Nicht-EU-Bürger haben sie keinen Anspruch auf staatliche Unterstützung.

Filmbeitrag ZDF 37 Grad v. 27.10.2020 Zwischen Job und Heimweh - Pflegekräfte aus Osteuropa

Datum:
05.11.2020 – 08:59

Autor:
Claus Püschel

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Stärkung politischer Teilhabe älterer Bürgerinnen und Bürger

VOLKSSOLIDARITÄT Spruchband
Logo BAGSO

Ältere Menschen wollen ihren Beitrag dazu leisten, die aktuellen und gesellschaftlichen Herausforderungen zu meistern. Sie wollen mitdenken, mitgestalten und auch mitentscheiden.

Das war ein wichtiges Ergebnis der BAGSO-Jahrestagung, die am 3. November 2020 unter dem Titel „Politische Teilhabe älterer Bürgerinnen und Bürger stärken“ digital stattfand. Gemeinsam plädierten die Teilnehmenden dafür, politische Teilhabe auf allen Ebenen und im Miteinander der Generationen zu fördern.

Zur Eröffnung sagte die Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), Juliane Seifert: „Die Corona-Pandemie hat umso deutlicher gemacht, wie wichtig es ist, ältere Menschen an politischen Entscheidungen zu beteiligen. Auch mit Blick auf die neuen Kontaktbeschränkungen ist es notwendig, dass die Anliegen und Bedürfnisse von Seniorinnen und Senioren gehört werden. Genau das ist Aufgabe der BAGSO, die seit mehr als 30 Jahren die Stimme der älteren Menschen ist und sich für ein gutes und würdevolles Leben im Alter einsetzt. Für uns im Bundesseniorenministerium ist die BAGSO eine unverzichtbare Partnerin. Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, dass wir als Gesellschaft die Corona-Zeit geeint überstehen und die notwendigen Einschränkungen nicht zu Lasten der Seniorinnen und Senioren gehen. Erneute drastische Einschnitte wie im Frühjahr wollen wir unbedingt verhindern. Parallel zu einer Strategie für die Seniorenpolitik bis zum Jahr 2030, an der unser Ministerium mit Blick auf die neue Legislaturperiode arbeitet, brauchen wir auch eine breite gesellschaftliche Debatte darüber, wie wir gute Lebensbedingungen und angemessene Teilhabe in ganz Deutschland für ältere Menschen erreichen können. Die heutige Jahrestagung der BAGSO leistet dafür einen wichtigen Beitrag.“

„Es gibt ein großes Potenzial unter den Älteren und wir wollen Lust machen auf politische Beteiligung“, sagte der BAGSO-Vorsitzende Franz Müntefering. „Die Demokratie lebt davon, dass sich viele einbringen, ob im Austausch mit anderen, in konkretem Engagement oder der Übernahme von Verantwortung in einem Wahlamt.“

Die Seniorenvertretungen in derzeit 1.300 Kommunen sind ein Beispiel dafür, wie ältere Menschen vor Ort Politik mitgestalten können. Barbara Eifert, wissenschaftliche Beraterin für die Landesseniorenvertretung NRW, zeigte auf, wie wichtig es ist, die Stimme der Seniorinnen und Senioren auch auf kommunaler Ebene zu hören und sie als gleichberechtigte Akteure ernst zu nehmen.

→ Weitere Infos: Pressemitteilung BAGSO v. 03.11.2020

Datum:
04.11.2020 – 08:39

Autor:
Claus Püschel

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VOLKSSOLIDARITÄT Landesverband Sachsen gegen mögliche Kürzungen im Zuge der Corona-Pandemie

VOLKSSOLIDARITÄT Spruchband
Logo Deutscher PARITÄTischer Wohlfahrtsverband Landesverband Sachsen e.V.

Aktuell stehen für den Doppelhaushalt 2021/22 Kürzungen im dreistelligen Millionenbereich bei sozialen, kulturellen und demokratiefördernden sowie arbeitsmarktrelevanten Strukturen im Raum. Daher appellierten letzte Woche über 100 sächsische Organisationen an die Staatsregierung, die bestehenden Strukturen nicht zu gefährden.

Strukturen für den Zusammenhalt sichern und in Sachsens Zukunft investieren

Als Initiatoren des breit getragenen offenen Briefes zeichnen der Deutsche Gewerkschaftsbund Bezirk Sachsen, der Paritätische Wohlfahrtsverband Sachsen, der Kinder- und Jugendring Sachsen, der Landesverband Soziokultur Sachsen und die RAA - Sachsen verantwortlich. Herr Steffen C. Lemme, Geschäftsführer der VOLKSSOLIDARITÄT LV Sachsen, hat den Brief ebenfalls unterzeichnet.

Nach derzeitigen Planungen soll der Regierungsentwurf für den kommenden Doppelhaushalt am 10. November 2020 verabschiedet werden. Bis dahin und während der anschließenden parlamentarischen Beratungen im Sächsischen Landtag wird es wichtig sein, sich klar gegen Einschnitte in die bestehenden Strukturen auszusprechen.

Forderungen des offenen Briefes unterstützen

Auch wenn der Brief bereits in der Öffentlichkeit ist, laden wir Sie ein, sich dem offenen Brief als Organisation noch anzuschließen. Durch die Breite an Unterstützer*innen wollen wir dem Anliegen größeren Nachdruck verleihen. Ihre Unterstützungsbekundung senden Sie bitte möglichst bis zum 05.11.2020 per E-Mail an Frau Wagner beim DGB Sachsen (nicole.wagner@dgb.de).

Dialog mit Landtagsabgeordneten anstoßen

Mit Veröffentlichung des Regierungsentwurfs zum Doppelhaushalt 2021/22 werden konkrete Details bekannt. Nutzen Sie die Möglichkeit der direkten Ansprache Ihrer Landtagsabgeordneten vor Ort und weisen Sie auf die Bedeutung der sozialen, kulturellen und demokratiefördernden sowie arbeitsmarktrelevanten Strukturen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Sachsen hin.


Welche*r Landtagsabgeordnete Ihr*e Ansprechpartner*in vor Ort ist, können Sie auf der Website des Sächsischen Landtages herausfinden. Folgen Sie dafür dem nachstehenden Link zur Abgeordnetensuche:
www.landtag.sachsen.de/de/abgeordnete-fraktionen

→ Weitere Infos: Offener Brief an die Sächs. Staatsregierung, Sozialpolitische Positionen der VOLKSSOLIDARITÄT 2020

Quelle: Paritätischer Sachsen

Datum:
21.10.2020 – 08:16

Autor:
Claus Püschel

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Neue Präsidentin der VOLKSSOLIDARITÄT gewählt

VOLKSSOLIDARITÄT Spruchband
Susanna Karawanskij

Die VOLKSSOLIDARITÄT hat eine neue Präsidentin. Die Bundesdelegiertenversammlung wählte am 16. Oktober die Thüringer Staatssekretärin Susanna Karawanskij an die Verbandsspitze. Sie tritt die Nachfolge von Dr. Wolfram Friedersdorff an, der seit 2014 den Verband führte.

Susanna Karawanskij erhielt 82 Prozent der Delegiertenstimmen. Die Delegierten hatten sich im Hyperion Hotel in Leipzig zusammengefunden, um über den zukünftigen Weg der VOLKSSOLIDARITÄT und ihre weitere Entwicklung zu beraten.

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel gratulierte der VOLKSSOLIDARITÄT herzlich per Video-Grußwort zu ihrem 75-jährigen Jubiläum und dankte allen Engagierten für ihren Einsatz, der für den Zusammenhalt und das Zusammenleben unserer Gesellschaft so wichtig sei. Sie erinnerte an die Gründung und die Hilfeleistung der VOLKSSOLIDARITÄT nach dem Zweiten Weltkrieg und betonte, auch heute sei jeder Mensch auf gelebte Solidarität angewiesen.

Die neue Verbandspräsidentin betonte das Leitprinzip der VOLKSSOLIDARITÄT: „Im Mittelpunkt gesellschaftlicher Entscheidungen müssen immer die konkreten Menschen mit ihren Bedürfnissen stehen. Dabei müssen wir vor allem diejenige im Blick haben, die Hilfe benötigen, die keine Lobby haben und die unserer gemeinschaftlichen Solidarität bedürfen. Das solidarische Miteinander und füreinander da sein, stellt das Leitprinzip der VOLKSSOLIDARITÄT dar, mit der ich in Leipzig aufwachsend groß geworden bin und wofür es sich in meinen Augen auf ganz unterschiedlichen Ebenen zu kämpfen lohnt.“

Die gebürtige Leipzigerin kündigte an, die VOLKSSOLIDARITÄT auch für die nächsten Generationen als stabile Partnerin für soziale Gerechtigkeit aufzustellen.


Susanna Karawanskij studierte Kultur- und Politikwissenschaft in Leipzig, war Geschäftsführerin der Kreistagsfraktion DIE LINKE Nordsachsen, von 2013 bis 2017 Abgeordnete des Deutschen Bundestages, 2018 Ostkoordinatorin für die Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag. Sie wirkte ferner als Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie in der Landesregierung Brandenburgs und ist seit 2019 Staatssekretärin für Bauen, Wohnen und Verkehr im Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft.

Quelle: VOLKSSOLIDARITÄT Bundesverband e.V.

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Wissenswertes

Die VOLKSSOLIDARITÄT ist ein bedeutender Arbeitgeber im Freistaat Sachsen. In den 22 sächs. VS Stadt-, Kreis- und Regionalverbänden (Unsere Mitgliederverbände - siehe oben) inkl. deren Tochtergesellschaften waren 7.692 Beschäftigte, darunter 7.345 Festangestellte und 254 Auszubildende per 31.12.2019 tätig.