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News

Datum:
10.04.2017 – 14:34

Autor:
Dr. Jürgen Schmieder

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Bayerische Kommunen gestalten den demografischen Wandel

Am 5. April 2017 fand im Maritim Hotel Nürnberg eine Fachtagung mit über 300 Teilnehmern vieler bayerischer Kommunen statt. Der Landesgeschäftsführer Dr. Jürgen Schmieder konnte kostenlos an der Veranstaltung teilnehmen.
Unter Führung des Kuratoriums Deutsche Altershilfe und der Unterstützung durch Frau Kremer-Preiß wurde jeweils eine Seniorenpolitische Grundsatzkonzeption (SPGK) der einzelnen Kommunen erarbeitet und schriftlich fixiert. 98 % der Kommunen verfügen bereits über eine solche SPGK.
Frau Emilia Müller, die Bayerische Ministerin für Arbeit, Soziales, Familie und Integration berichtete voller Stolz, dass u.a. 90 % der 85 - 90zig jährigen keine Pflegestufe haben und das der Freistaat einzelne Quartierskonzepte mit bis zu 80 T€ für 4 Jahre fördert.
Sie erteilte den Auftrag: "Wir müssen die Zukunft nicht vorhersehen, sondern sie ermöglichen."
Das Credo der Veranstaltung war, die bayerischen Kommunen brauchen die Wohlfahrtsverbände, wenn die Grundsatzkonzeption gelingen soll.Fachtagung Nürnberg

Datum:
22.03.2017 – 16:08

Autor:
Dr. Jürgen Schmieder

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Initiative Qualität braucht Zeit

Der Sächsische Erzieherbund verschickt an alle 2.900 sächsischen Kindertageseinrichtungen Fragebögen. Daran sollen die Kindergärtner und Kindergärtnerinnen einschätzen, wie viel Zeit tatsächlich für die Vor- und Nachbereitung und für die Einschätzung der Kinder sowie für die Dokumentation brauchen.
Die Volkssolidarität unterstützt diese Aktion ausdrücklich und bittet ihre 176 Kita`s mit über 20.000 Kindern wesentlich zu dieser Aktion beizutragen.
Zu diesem Thema "Qualität braucht Zeit" findet am 10. Juni 2017 eine Fachtagung u.a. in Leipzig statt. Diese sollte reichlich besucht und für die Diskussion zu diesem Problemfeld genutzt und Forderungen abgeleitet werden.

Datum:
01.02.2017 – 10:35

Autor:
Dr. Jürgen Schmieder

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Klausurtagung des Bundesvorstandes am 27.01.2017

Am 26.01.2017 fand in der Landesvertretung des Bundeslandes Sachsen-Anhalt in Berlin der Neujahrsempfang der Volkssolidarität statt.
Prof. Günter Heichel, Landesvorsitzender und Dr. Reiner Haseloff, Ministerpräsident des Bundeslandes begrüßten die Teilnehmer in der Landesvertretung, dankten für erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre und würdigten vorallem das bürgerschaftliche Engagement der Mitglieder der Volkssolidarität.
Reiner Haseloff dankte der Volkssolidarität insbesondere für die in Sachsen-Anhalt erarbeitete Stellung als verlässlicher Partner der öffentlichen Hand und der Staatsregierung.
Der Bundesvorstand hatte für den nächsten Tag zur Klausurtagung mit den Landesgeschäftsführern und den Referenten und LeiterInnen der Kompetenzzentren eingeladen.
Herr Dr. Ansgar Klein, Geschäftsführer des Bundesnetzwerkes Bürgerschaftliches Engagement, informierte sehr wortgewaltig über die vielfältigen Aktivitäten seines Hauses.
Im Anschluss trug der Präsident, Dr. Wolfram Friedersdorff die Ergebnisse der nach der Bundesdelegiertenversammlung eingerichteten Arbeitsgruppe Satzung aus seiner Sicht vor.

Datum:
12.12.2016 – 10:46

Autor:
Dr. Jürgen Schmieder

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Olaf Wenzel neuer Vizepräsident der Volkssolidarität

In seiner Sitzung am 10.12.2016 hat der Bundesvorstand darauf reagiert, dass Herr Dr. Frank Pietzsch nicht mehr als Vizepräsident arbeiten kann, da er bei der Wahl für den Landesvorstand im Landesverband Thüringen nicht wieder angetreten ist.
Unser Landesvorsitzender, Herr Olaf Wenzel ist neuer Vizepräsident der Volkssolidarität. Damit erkennt der Bundesvorstand selbstverständlich auch die jahrelange sehr gute Arbeit im Landesverband Sachsen an.
Die 17. Landesdelegiertenversammlung hatte den Bericht des Landesvorstandes mit deutlicher Mehrheit bei einigen wenigen Gegenstimmen angenommen. Das unterstreicht auch das Einverständnis mit der Arbeit des Landesvorstandes und seines Landesvorsitzenden.
Herr Olaf Wenzel war auf Vorschlag des Präsidenten, Herrn Dr. Wolfram Friedersdorff einstimmig zum neuen Vizepräsidenten gewählt worden.

Datum:
09.12.2016 – 11:02

Autor:
Dr. Jürgen Schmieder

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17. Landesdelegiertenversammlung in Burgstädt

Am 25.11.2016 fand im Centerhotel in Burgstädt die 17. Landesdelegiertenversammlung des Volkssolidarität Landesverbandes Sachsen e.V. statt.

Der Präsident der Volkssolidarität, Herr Dr. Wolfram Friedersdorff und der Bundesgeschäftsführer, Herr Horst Riethausen nahmen als Gäste an der Delegiertenversammlung teil.
Neben den Berichten des Landesvorstandes/Landesgeschäftsführers, der Revisionskommission und der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte standen einige Beschlüsse zur Finanzierung und zu den künftigen Zahlungsmodalitäten auf der Tagesordnung.
Der bis dahin gültige Beschluss zur Finanzierung des Landesverbandes stammte aus dem Jahr 1998 und bildete lange Zeit eine gute Grundlage.
Bedingt durch die äußeren Herausforderungen und eventuell erfolgender Umschichtungen musste ordnungspolitisch Hand angelegt werden, dadurch ist die Gesamtumlage an den Landesverband für die nächsten Jahre zukunftssicher geregelt.
Der Landesvorstand hatte vor der Delegiertenversammlung beschlossen, eine Strukturkommission einzusetzen, die sich der neu zu definierenden Aufgabenstruktur des Landesverbandes annehmen und einen Vorschlag erarbeiten soll.

Datum:
08.12.2016 – 11:52

Autor:
Dr. Jürgen Schmieder

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Sachsen-Monitor reichlich spät

Nachdem einige Bundesländer hier deutlich schneller waren, hat nun auch der Freistaat Sachsen von August bis September 2016 das Meinungsforschungsunternehmen dimap an die Erarbeitung der statistischen Umfrage der Bürger Sachsens gesetzt.

Dimap hatte vom 08. August bis 04. September 2016 insgesamt 1.013 Bürger Sachsens im Alter ab 18 Jahren nach eigener Aussage "face-to-face" befragt.
Wir empfehlen die Lektüre der Tabellen der Meinungsbefragung, um sich ein komplettes Bild über die Aussagen und die Wertung bzw. Deutung der Aussagen zu machen.

Es gäbe eine Zufriedenheit und positive Einschätzungen der Sachsen in Bezug auf die jeweils eigene Situation und das Umfeld.
Alarmierend sei allerdings das geringe Vertrauen in das Funktionieren der Demokratie.

Eines der wichtigsten Ergebnisse ist, das 84 Prozent der Bevölkerung sich Sorgen machen, dass die Gegensätze zwischen Arm und Reich zunehmen.

Datum:
15.11.2016 – 09:16

Autor:
Dr. Jürgen Schmieder

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24. Fachtagung Kindertageseinrichtungen / Hilfen zur Erziehung in Burgstädt, 8. / 9. November 2016

Die 24. Fachtagung KITA / HzE fand zum elften Male im Center Hotel "Alte Spinnerei" in Burgstädt mit 120 TeilnehmerInnen statt. Zum Teilnehmerkreis gehörten hauptsächlich BereichsleiterInnen und LeiterInnen von Kindertageseinrichtungen sowie einige Leiterinnen von Kinder- und Jugendeinrichtungen sowie Mitarbeiterinnen aus dem Bereich Hilfen zur Erziehung. Die Veranstaltung wurde im Wesentlichen von Herrn Claus Püschel, Vereinsmanager VS LVS und Herrn Anders-Krummnacker, selbständiger Organisationsberater über Monate vorbereitet.

Der Eröffnung durch den Landesvorsitzenden Herrn Olaf Wenzel und dem Grußwort von Herrn Eberhard Schulreich, Leiter des Kompetenzzentrums Familie, Kinder und Jugend beim VS Bundesverband, folgte eine informative Vorführung der fünf Referenten Herr Anders - Krummnacker, Rayk Salzsieder und Daniel Wetzel sowie Frau Elke Schlehahn und Susann Seyfarth.

Die wie im Vorjahr vom Publikum besonders mit Beifall honorierte Darbietung am ersten Tag umriss die Aufgabenvielfalt bzw. das Belastungsspektrum, welche die Kita-Leitung täglich zu bewältigen hat. Hierbei gaben die Referenten tw. divergente Statements ab. Das aufmerksame Saalpublikum wurde mittels Interviews in die Darbietung einbezogen.

An beiden Tagen stand reichlich Zeit für den Gedanken- und Erfahrungsaustausch in Workshops zur Verfügung. Basis bildete die provokante Einführungsthese "Führen mit Klarheit anstelle Harmonie." Den LeiterInnen soll schließlich geholfen werden ihre Führungsrolle besser, "klarer" ausfüllen zu können. Hierbei ist Fachwissen und Methodenvielfalt gefragt.

Folgende Themen wurden u.a. erörtert:

- Teamentwicklung, u.a. Teamrollen, Organisationskompass, Wertedebatte, Konflikte im Team,
Haltungen, Teamfähigkeit, Führen von Großteams, unterschiedliche Führungsstile
- individuelle Personalführung von Angesicht zu Angesicht, u.a. Krisensituationen bei MA,
Kommunikation MA / Leitung, MA-Beteiligung, gelingende Hospitation
- Professionelle Selbstreflexion
- strukturelle Führung, u.a. Zeitmanagement, Großteams, Rolle der stv. Leitung
- Führungsaufgaben und -verständnis, Personalmanagement
- Umgang mit Dokumenten, z.B. Konzeption, Sächs. Bildungsplan, QM; anteilige Weiterentwicklung
- Zeitmanagement im Büro, Dienstplangestaltung, Kita-Platzvergabe

Datum:
21.07.2016 – 12:53

Autor:
Dr. Jürgen Schmieder

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Nationale Initiative "Pflege für Deutschland sichern"

Der Deutsche Verein zur Förderung pflegerischer Qualität e.V. veranstaltet den Bundeswettbewerb "Bester Schüler in der Alten- und Krankepflege".
In den letzten Jahren war es so, dass einige die sich als die besten Auszubildenden hervorgetan hatten an der Berufeweltmeisterschaft teilnehmen konnten.
Wie der Präsident des Vereins, Herr Jens Frieß, der auch Stellvertretender Landesvorsitzender des Volkssolidarität Landesverbandes Sachsen ist, informierte, wird der Verein ab diesem Jahr der offizielle Betreuer der Nationalmannschaften Pflege für die Europäische Berufemeisterschaft (EuroSkills) und die Berufeweltmeisterschaft (Worldskills) sein.

Unter der Schirmherrschaft des Deutschen Vereins zur Förderung pflegerischer Qualität e.V. wird Anfang September die Nationale Initiative "Pflege für Deutschland sichern" eröffnet.

Datum:
03.06.2016 – 13:18

Autor:
o.wenzel Andrea Köllner

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Regionalkonferenz des PARITÄTISCHEN Sachsen Thema Fachkräfte

Der Vorsitzende des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Landesverband Sachsen e.V., Herr Horst Wehner, begrüßte am 1. Juni 2016 die Teilnehmer der Regionalkonferenz in Dresden. Die Frage der erfolgreichen Fachkraftgewinnung und Fachkraftbindung betrifft soziale Träger in unterschiedlicher Intensität. Gleichwohl braucht es Lösungen, die sowohl den steigenden Bedarfen als auch der Qualitätssicherung gerecht werden.
Im strategischen Ansatz des Paritätischen Sachsen, vorgestellt von Landesgeschäftsführer, Michael Richter, informierte er zum Gewinnen, Halten und Weiterentwickeln von Fachkräften in der Sozialen Arbeit. Der Sozialmarkt bekommt zunehmend Bedeutung und wird zukünftig als interessanter Arbeitsmarkt entdeckt.
Dazu müssen aber die Rahmenbedingungen stimmen, d.h. die Strukturen müssen angepasst werden auf dem Weg zu angemessenen Entgelten.
Der Landesverband unterstützt hierbei seine Mitgliedsorganisationen bei Verhandlungen mit Kostenträgern. Hinzu kommt die Beratung zur der der Beitritt zu alternativen Tarifsystemen wie beispielsweise PATT. Das Leitmotiv des Arbeitgeberverbandes PATT wurde durch Frau Anke Kraus (ASB), das bereits in drei Bundesländern vertreten ist, vorgestellt.
Fachkraftgewinnung und Fachkraftbindung sind zentrale Herausforderungen für die Soziale Arbeit.

Datum:
03.06.2016 – 13:09

Autor:
o.wenzel Andrea Köllner

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Internationaler Tag der Pflege: „Die Leute machen einen tollen Job!“

Die Pflegenden leisten jeden Tag eine Arbeit von hoher gesellschaftlicher Bedeutung. Diese Einschätzung teilten alle Teilnehmer der öffentlichen Podiumsdiskussion „Pflege heute und morgen“, die der Volkssolidarität Stadtverband Leipzig anlässlich des Internationalen Tages der Pflege gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung am 12. Mai initiiert und veranstaltet hat. Bei dem Thema Reform der Pflegeausbildung gab es hingegen unterschiedliche Standpunkte.
„Die Leute in der Pflege machen einen tollen Job. Hierfür gilt es, einen Dank an alle Fach- und Hilfskräfte zu richten“, sagte der stellvertretende Landesvorsitzende der Volkssolidarität Sachsen Jens Frieß. „Und auf den Einzelnen bezogen geben die Pflegenden im hohen Maß Rückhalt und sind wichtige Stützen“, ergänzte Dagmar Neukirch, die pflegepolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion.

Diskussionsrunde zu Herausforderungen in der Pflege: Paul-Friedrich Loose, Jens Frieß, Moderator Duy Tran, Dagmar Neukirch und Michael Junge (v.l.n.r., Foto: Uwe Schürmann).

Der Vorsitzende des Sächsischen Pflegerates, Michael Junge, verwies auf die hohe Anerkennung, die die Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege in der Gesellschaft genieße. Er beklagte den Pflegepersonalabbau in den Krankenhäusern in der jüngsten Vergangenheit und sprach sich für Pflegekammern als Interessenvertretungen der Berufsgruppe aus.
Die vorgesehene Zusammenlegung der Ausbildung von Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege begrüßte Michael Junge ausdrücklich. Die sogenannte generalistische Pflegeausbildung sei ein wichtiger Beitrag dafür, die Pflegeberufe attraktiver zu machen und gleichzeitig orientiert an den konkreten, sich verändernden Bedarfen der Branche auszubilden. Demgegenüber kritisierte Jens Frieß: „Hauptproblem des Vorhabens ist, dass die Aufgabenfelder der Altenpflege zurückgedrängt und die Nachwuchsgewinnung in diesem Bereich zusätzlich erschwert wird.“
Mit Blick auf die Finanzierung des Pflegesystems verwies der Landesgeschäftsführer der BARMER GEK, Paul-Friedrich Loose auf die Finanzreserven, welche die Pflegekassen in der Vergangenheit gebildet hätten. Bei allen Stärken des Pflegesystems müsse jedoch daran erinnert werden: „Der größte Pflegedienst in Deutschland ist die Familie!“ Der Wunsch, so lange wie möglich im eigenen Wohnumfeld zu bleiben, sei klar erkennbar.

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