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News

Datum:
24.11.2020 – 13:59

Autor:
Claus Püschel

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Vorweihnachtliche Spendentütenaktion SELGROS / VOLKSSOLIDARITÄT

VOLKSSOLIDARITÄT Spruchband
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Bild 1 von 2 | Vorweihnachtliche Spendentütenaktion SELGROS / VOLKSSOLIDARITÄT

Die SELGROS Märkte in Dresden, Leipzig, Chemnitz, Zwickau sowie Gera haben entschieden, ihre diesjährige Spendentütenaktion zu Gunsten der VOLKSSOLIDARITÄT durchzuführen.

Die Tüten sollen einen guten Zweck für Menschen in Begegnungsstätten, für Ehrenamtliche und Mitglieder der VOLKSSOLIDARITÄT erfüllen. Unter dem Motto GUTES im SINN soll diese Spendenaktion unseren Gliederungen helfen in dieser schwierigen Corona-Zeit einmal Danke zu sagen.

Am 23. November startete in Leipzig die erste öffentliche Tütenpack-Aktion seitens SELGROS mit Unterstützung der VOLKSSOLIDARITÄT Stadtverband Leipzig e.V. und VOLKSSOLIDARITÄT Leipziger Land / Muldental e.V. sowie prominenten Persönlichkeiten.

→ Weitere Infos: Pressemitteilung VOLKSSOLIDARITÄT Leipziger Land/Muldental e.V. v. 24.11.2020

Datum:
17.11.2020 – 16:36

Autor:
Claus Püschel

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VOLKSSOLIDARITÄT Stadtverband Leipzig e.V. leistet vorbildlichen Beitrag zum Gemeinwohl der Stadt Leipzig

VOLKSSOLIDARITÄT Spruchband
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Gemeinwohlatlas sieht Volkssolidarität in Spitzengruppe

Handelshochschule Leipzig veröffentlicht Studie für unsere Stadt

Die Volkssolidarität leistet einen vorbildlichen Beitrag zum Gemeinwohl der Stadt Leipzig. Zu diesem Ergebnis kommen die Autoren des Gemeinwohlatlas' Leipzig 2020, der Anfang Oktober von der Handelshochschule Leipzig veröffentlicht wurde. Mit einer Gesamtnote von 4,94 - bei einer Benotungsskala von 1 bis 6 erreicht unser Stadtverband Platz 7 in dem Ranking der 29 betrachteten Organisationen. Angeführt wurde die Liste von der Feuerwehr, dem Zoo und dem Gewandhaus.

Kernfrage der repräsentativen Studie war, welchen Beitrag Unternehmen, Einrichtungen des öffentlichen Sektors sowie Vereine und Verbände zum Wohl aller leisten. Dieser leitet sich in der Studie aus der Aufgabenerfüllung, dem Zutun zur Lebensqualität und zum Zusammenhalt sowie aus moralischem Verhalten ab. Dabei beurteilten die Befragten die Organisationen, die ihnen ausreichend bekannt waren.

"Wir freuen uns sehr über dies Ergebnis", sagt Geschäftsführerin Christine Manz. "Der Gemeinwohlatlas zeigt: Wir sind in der Stadt bekannt und er spiegelt die engagierte Arbeit wider, die in unserem Stadtverband seit vielen Jahren geleistet wird. Das bestärkt uns in unserem Handeln."

Mit der Studie liegt erstmals ein Gemeinwohlatlas für eine Kommune vor. Zuvor erschienen Studien für Länder wie Deutschland, Japan und die Schweiz.


Über den Gemeinwohlatlas Leipzig 2020

■ Wer wurde befragt? 644 Personen, im Alter zwischen 18 und 89 Jahren, wohnhaft in Leipzig, 52,5% männlich

■ Wie wurde befragt? anonym mittels Online-Fragebogen

■ Wann wurde befragt? Juni/Juli 2020

■ Wer hat die Befragung durchgeführt? Markt- und Meinungsforschungsinstitut Forsa

Quelle: VOLKSSOLIDARITÄT Stadtverband Leipzig e.V.

Datum:
06.11.2020 – 08:36

Autor:
Claus Püschel

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VOLKSSOLIDARITÄT Westerzgebirge e.V. gibt Pflegekräften aus Osteuropa eine Chance

VOLKSSOLIDARITÄT Spruchband
Seniorenzentrum der VOLKSSOLIDARITÄT Westerzgebirge e.V. in Aue

Pro Jahr werden mehr als 500 junge Menschen aus Albanien durch die DEKRA in Kooperation mit Kliniken und Pflegeeinrichtungen für den deutschen Arbeitsmarkt weitergebildet. Die Kosten für die Übersetzung von Dokumenten, für Übernachtungen im Internat der Bildungseinrichtung in Tirana und Prüfungen zahlen die Teilnehmer selbst. Dennoch ist das Interesse groß. In Albanien gibt es kaum Pflegeheime. Hilfsbedürftige alte Menschen werden dort von der Familie betreut. Deshalb sind viele Pflegefachkräfte arbeitslos.

Ohne ausländische Pflegekräfte ist hierzulande die Versorgung in Pflegeeinrichtungen und in der häuslichen Betreuung kaum mehr vorstellbar. Daher werden neue Wege der Rekrutierung von Arbeitskräften beschritten - auch bei der VOLKSSOLIDARITÄT, wie das folgende Beispiel zeigt:

Suela wurde in Albanien zur Krankenschwester ausgebildet und arbeitete in einer Klinik. Gegenwärtig ist sie als Hilfskraft im Seniorenzentrum Brünlasberg der VOLKSSOLIDARITÄT Westerzgebirge e.V. in Aue tätig. Nach einer Prüfung möchte sie gern als Pflegefachkraft weiter in Deutschland arbeiten, sieht für sich und ihre Familie hier die Chance auf eine bessere Zukunft und ein erfülltes Leben. Natürlich sind auch die Verdienstmöglichkeiten besser als zu Hause in Albanien. Deshalb entschied sich Suela für das Ausbildungsprogramm der DEKRA. Für die 32-jährige ist es keine leichte Entscheidung gewesen, denn in der kleinen albanischen Stadt Librazhd blieben ihr Mann und die sechsjährige Tochter zurück. Im Seniorenzentrum in Aue konnte sie eine kleine Wohnung anmieten. Wann immer es möglich ist, ruft sie nach ihrer Schicht zu Hause an. Sie leidet sehr unter der Trennung von der Familie.

Suela hatte kaum Vorstellungen von dem, was sie in Deutschland erwartet. Ihre gegenwärtigen Aufgaben im Drei-Schicht-System sind Hilfstätigkeiten beim Aufstehen, Waschen, Essen, Spazierengehen mit den Bewohnern, Hilfe beim Zeitung lesen.

Nach Bestehen der Fachkundeprüfung am Ausbildungsende ist Suela Pflegefachkraft und bekommt wesentlich mehr Gehalt. Damit würde das Familieneinkommen ausreichen, um die Familie nach Deutschland holen zu können. Als Nicht-EU-Bürger haben sie keinen Anspruch auf staatliche Unterstützung.

Filmbeitrag ZDF 37 Grad v. 27.10.2020 Zwischen Job und Heimweh - Pflegekräfte aus Osteuropa

Datum:
05.11.2020 – 08:59

Autor:
Claus Püschel

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Stärkung politischer Teilhabe älterer Bürgerinnen und Bürger

VOLKSSOLIDARITÄT Spruchband
Logo BAGSO

Ältere Menschen wollen ihren Beitrag dazu leisten, die aktuellen und gesellschaftlichen Herausforderungen zu meistern. Sie wollen mitdenken, mitgestalten und auch mitentscheiden.

Das war ein wichtiges Ergebnis der BAGSO-Jahrestagung, die am 3. November 2020 unter dem Titel „Politische Teilhabe älterer Bürgerinnen und Bürger stärken“ digital stattfand. Gemeinsam plädierten die Teilnehmenden dafür, politische Teilhabe auf allen Ebenen und im Miteinander der Generationen zu fördern.

Zur Eröffnung sagte die Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), Juliane Seifert: „Die Corona-Pandemie hat umso deutlicher gemacht, wie wichtig es ist, ältere Menschen an politischen Entscheidungen zu beteiligen. Auch mit Blick auf die neuen Kontaktbeschränkungen ist es notwendig, dass die Anliegen und Bedürfnisse von Seniorinnen und Senioren gehört werden. Genau das ist Aufgabe der BAGSO, die seit mehr als 30 Jahren die Stimme der älteren Menschen ist und sich für ein gutes und würdevolles Leben im Alter einsetzt. Für uns im Bundesseniorenministerium ist die BAGSO eine unverzichtbare Partnerin. Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, dass wir als Gesellschaft die Corona-Zeit geeint überstehen und die notwendigen Einschränkungen nicht zu Lasten der Seniorinnen und Senioren gehen. Erneute drastische Einschnitte wie im Frühjahr wollen wir unbedingt verhindern. Parallel zu einer Strategie für die Seniorenpolitik bis zum Jahr 2030, an der unser Ministerium mit Blick auf die neue Legislaturperiode arbeitet, brauchen wir auch eine breite gesellschaftliche Debatte darüber, wie wir gute Lebensbedingungen und angemessene Teilhabe in ganz Deutschland für ältere Menschen erreichen können. Die heutige Jahrestagung der BAGSO leistet dafür einen wichtigen Beitrag.“

„Es gibt ein großes Potenzial unter den Älteren und wir wollen Lust machen auf politische Beteiligung“, sagte der BAGSO-Vorsitzende Franz Müntefering. „Die Demokratie lebt davon, dass sich viele einbringen, ob im Austausch mit anderen, in konkretem Engagement oder der Übernahme von Verantwortung in einem Wahlamt.“

Die Seniorenvertretungen in derzeit 1.300 Kommunen sind ein Beispiel dafür, wie ältere Menschen vor Ort Politik mitgestalten können. Barbara Eifert, wissenschaftliche Beraterin für die Landesseniorenvertretung NRW, zeigte auf, wie wichtig es ist, die Stimme der Seniorinnen und Senioren auch auf kommunaler Ebene zu hören und sie als gleichberechtigte Akteure ernst zu nehmen.

→ Weitere Infos: Pressemitteilung BAGSO v. 03.11.2020

Datum:
04.11.2020 – 08:39

Autor:
Claus Püschel

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VOLKSSOLIDARITÄT Landesverband Sachsen gegen mögliche Kürzungen im Zuge der Corona-Pandemie

VOLKSSOLIDARITÄT Spruchband
Logo Deutscher PARITÄTischer Wohlfahrtsverband Landesverband Sachsen e.V.

Aktuell stehen für den Doppelhaushalt 2021/22 Kürzungen im dreistelligen Millionenbereich bei sozialen, kulturellen und demokratiefördernden sowie arbeitsmarktrelevanten Strukturen im Raum. Daher appellierten letzte Woche über 100 sächsische Organisationen an die Staatsregierung, die bestehenden Strukturen nicht zu gefährden.

Strukturen für den Zusammenhalt sichern und in Sachsens Zukunft investieren

Als Initiatoren des breit getragenen offenen Briefes zeichnen der Deutsche Gewerkschaftsbund Bezirk Sachsen, der Paritätische Wohlfahrtsverband Sachsen, der Kinder- und Jugendring Sachsen, der Landesverband Soziokultur Sachsen und die RAA - Sachsen verantwortlich. Herr Steffen C. Lemme, Geschäftsführer der VOLKSSOLIDARITÄT LV Sachsen, hat den Brief ebenfalls unterzeichnet.

Nach derzeitigen Planungen soll der Regierungsentwurf für den kommenden Doppelhaushalt am 10. November 2020 verabschiedet werden. Bis dahin und während der anschließenden parlamentarischen Beratungen im Sächsischen Landtag wird es wichtig sein, sich klar gegen Einschnitte in die bestehenden Strukturen auszusprechen.

Forderungen des offenen Briefes unterstützen

Auch wenn der Brief bereits in der Öffentlichkeit ist, laden wir Sie ein, sich dem offenen Brief als Organisation noch anzuschließen. Durch die Breite an Unterstützer*innen wollen wir dem Anliegen größeren Nachdruck verleihen. Ihre Unterstützungsbekundung senden Sie bitte möglichst bis zum 05.11.2020 per E-Mail an Frau Wagner beim DGB Sachsen (nicole.wagner@dgb.de).

Dialog mit Landtagsabgeordneten anstoßen

Mit Veröffentlichung des Regierungsentwurfs zum Doppelhaushalt 2021/22 werden konkrete Details bekannt. Nutzen Sie die Möglichkeit der direkten Ansprache Ihrer Landtagsabgeordneten vor Ort und weisen Sie auf die Bedeutung der sozialen, kulturellen und demokratiefördernden sowie arbeitsmarktrelevanten Strukturen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Sachsen hin.


Welche*r Landtagsabgeordnete Ihr*e Ansprechpartner*in vor Ort ist, können Sie auf der Website des Sächsischen Landtages herausfinden. Folgen Sie dafür dem nachstehenden Link zur Abgeordnetensuche:
www.landtag.sachsen.de/de/abgeordnete-fraktionen

→ Weitere Infos: Offener Brief an die Sächs. Staatsregierung, Sozialpolitische Positionen der VOLKSSOLIDARITÄT 2020

Quelle: Paritätischer Sachsen

Datum:
21.10.2020 – 08:16

Autor:
Claus Püschel

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Neue Präsidentin der VOLKSSOLIDARITÄT gewählt

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Susanna Karawanskij

Die VOLKSSOLIDARITÄT hat eine neue Präsidentin. Die Bundesdelegiertenversammlung wählte am 16. Oktober die Thüringer Staatssekretärin Susanna Karawanskij an die Verbandsspitze. Sie tritt die Nachfolge von Dr. Wolfram Friedersdorff an, der seit 2014 den Verband führte.

Susanna Karawanskij erhielt 82 Prozent der Delegiertenstimmen. Die Delegierten hatten sich im Hyperion Hotel in Leipzig zusammengefunden, um über den zukünftigen Weg der VOLKSSOLIDARITÄT und ihre weitere Entwicklung zu beraten.

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel gratulierte der VOLKSSOLIDARITÄT herzlich per Video-Grußwort zu ihrem 75-jährigen Jubiläum und dankte allen Engagierten für ihren Einsatz, der für den Zusammenhalt und das Zusammenleben unserer Gesellschaft so wichtig sei. Sie erinnerte an die Gründung und die Hilfeleistung der VOLKSSOLIDARITÄT nach dem Zweiten Weltkrieg und betonte, auch heute sei jeder Mensch auf gelebte Solidarität angewiesen.

Die neue Verbandspräsidentin betonte das Leitprinzip der VOLKSSOLIDARITÄT: „Im Mittelpunkt gesellschaftlicher Entscheidungen müssen immer die konkreten Menschen mit ihren Bedürfnissen stehen. Dabei müssen wir vor allem diejenige im Blick haben, die Hilfe benötigen, die keine Lobby haben und die unserer gemeinschaftlichen Solidarität bedürfen. Das solidarische Miteinander und füreinander da sein, stellt das Leitprinzip der VOLKSSOLIDARITÄT dar, mit der ich in Leipzig aufwachsend groß geworden bin und wofür es sich in meinen Augen auf ganz unterschiedlichen Ebenen zu kämpfen lohnt.“

Die gebürtige Leipzigerin kündigte an, die VOLKSSOLIDARITÄT auch für die nächsten Generationen als stabile Partnerin für soziale Gerechtigkeit aufzustellen.


Susanna Karawanskij studierte Kultur- und Politikwissenschaft in Leipzig, war Geschäftsführerin der Kreistagsfraktion DIE LINKE Nordsachsen, von 2013 bis 2017 Abgeordnete des Deutschen Bundestages, 2018 Ostkoordinatorin für die Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag. Sie wirkte ferner als Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie in der Landesregierung Brandenburgs und ist seit 2019 Staatssekretärin für Bauen, Wohnen und Verkehr im Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft.

Quelle: VOLKSSOLIDARITÄT Bundesverband e.V.

Datum:
24.09.2020 – 11:16

Autor:
Claus Püschel

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Grußwort der VOLKSSOLIDARITÄT Landesverband Sachsen zum 75-jährigen Jubiläum ihrer Gründung

VOLKSSOLIDARITÄT Spruchband
Logo 75 Jahre VOLKSSOLIDARITÄT
Messebetrieb auf dem Marktplatz, Mai 1946, im Vordergrund der Werbekiosk der Leipziger VOLKSSOLIDARITÄT, Quelle: Leipzig am Ende des Krieges – Neubeginn in Trümmern 1945/1946 | Eine Ausstellung des Stadtarchivs Leipzig vom 7. April 2005 bis 30. Juni 2006 (Redaktion: Birgit Horn-Kolditz, Gestaltung: Gaby Kirchhof)
Logo Gutes im Sinn

Am 24. Oktober 1945 fand in Dresden - Pieschen im Gebäude der "Sächsischen Volkszeitung" Großenhainer / Ecke Heidestraße eine Konferenz statt, an der mehr als 1.000 Menschen teilnahmen. Hermann Matern (KPD) begründete dort im Namen der Verfasser des Aufrufes vom 17. Oktober 1945 das Programm der VOLKSSOLIDARITÄT. Dieses Ereignis ist als Gründung der VOLKSSOLIDARITÄT in die Geschichte eingegangen.

Die damals in der VOLKSSOLIDARITÄT aktiven Menschen trugen in den Jahren nach Kriegsende zur Linderung der Not bei. In den folgenden Jahrzehnten konzentrierte sich ihre Tätigkeit auf die Betreuung und Verpflegung von Senioren. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands hat die VS ihr Leistungsspektrum schrittweise deutlich erweitert. In der Gegenwart ist die VS - weiterhin vorwiegend in Ostdeutschland - nunmehr als großer und anerkannter, generationenübergreifender Sozial- und Wohlfahrtsverband von der Kinderbetreuung bis zur Altenpflege tätig.

In den sächsischen Stadt-, Kreis- und Regionalverbänden wurde ein umfangreiches Aufbauwerk vollbracht. Was klein und oft provisorisch begann, ist heute groß und vielfältig geworden. Neue Betätigungsfelder wie z. B. die Betreibung von Kindertageseinrichtungen, Unterstützung von Familien, Betreuung und pflegerische Leistungen für Senioren und Behinderte wurden erschlossen. Bestehende Angebote wie die Begegnungsstätten und der Mahlzeitendienst wurden ausgebaut. Die Verbände stellen sich erfolgreich den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und sozialen Problemlagen in der Bevölkerung. Betreuungs-, Beratungs-, Hilfe-, Pflege- sowie Integrationsbedarf nehmen zu.

Insgesamt können wir eine positive Bilanz nach dem Fall der Mauer ziehen. Unter dem Motto

MITEINANDER - FÜREINANDER

hat sich insbesondere in Sachsen die VOLKSSOLIDARITÄT mit ihren sozialen Diensten und Einrichtungen zu einem großen, attraktiven Arbeitgeber "von der Kinderbetreuung bis zur Altenpflege" mit einem bemerkenswerten Mitgliederverband und breitgefächerter sozialpolitischer Interessenvertretung entwickelt. Diese drei Säulen werden auch künftig ihr Wirken bestimmen.

In den 22 sächs. VS Stadt-, Kreis- und Regionalverbänden inkl. deren Tochtergesellschaften sind gegenwärtig ca. 7.700 Beschäftigte tätig. Junge Menschen erlangen in der VS ihren Berufsabschluss. Bemerkenswert ist der hohe Stellenwert der Betreuung von Kindern, Jugendlichen und Familien. Künftig möchten wir die Familien noch mehr in den Fokus unserer gemeinsamen Anstrengungen rücken. In die Bildungspolitik für Kinder, Jugendliche und Familien sowie die Pflegegesetzgebung wollen wir uns weiterhin kompetent einbringen. Als strategischen Ansatz verfolgen wir das Thema Arbeits- und Fachkräftegewinnung intensiv.

Über die derzeitige Kampagne der VOLKSSOLIDARITÄT „GUTES IM SINN“ stellt sich die VS als guter Arbeitgeber mit besten Arbeitsbedingungen und beruflichen Entwicklungspotential dar. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Corona-Pandemie gehen wir mit aller gebotenen Vorsicht um, dennoch blicken wir zuversichtlich und optimistisch in die Zukunft. Wir bedanken uns bei allen Menschen, die mit uns gemeinsam diesen Weg gehen.

Wir wünschen uns weiterhin eine gute Zusammenarbeit bei der Bewahrung unserer Traditionen und Modernisierung unseres Verbandes sowie der Mitwirkung an der Gestaltung der Zukunft in Stadt und Land.

Olaf Wenzel
Landesvorsitzender

Steffen C. Lemme
Landesgeschäftsführer


Film 75 Jahre VOLKSSOLIDARITÄT

Grußwort der Bundeskanzlerin Angela Merkel zum 75-jährigen Jubiläum der Gründung der VOLKSSOLIDARITÄT

Datum:
18.09.2020 – 12:09

Autor:
Claus Püschel

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VOLKSSOLIDARITÄT zum Weltkindertag

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Dr. Wolfram Friedersdorff, Präsident der VOLKSSOLIDARITÄT

Der Präsident der VOLKSSOLIDARITÄT, Dr. Wolfram Friedersdorff, fordert die Bundesregierung zum Weltkindertag am 20. September auf, die Verankerung der UN-Kinderrechte ins Grundgesetz endlich voranzubringen.

"Die elementaren Schutz-, Fürsorge- und Beteiligungsrechte junger Menschen wurden zu Beginn der Corona-Pandemie durch die wochenlange Schließung nahezu aller kinder-, jugend- und familienrelevanter Orte, wie Kindertagesstätten, Schulen, Freizeiteinrichtungen, Sportvereinen oder Spielplätzen nachweislich verletzt, obwohl Bund, Länder und Kommunen zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention verpflichtet waren. Praktisch alle Entscheidungen und Maßnahmen der Politik seit März/April 2020 wurden ohne vorrangige Berücksichtigung des Kindeswohls vorgenommen. Kinder und Jugendliche wurden in diesem Zusammenhang weder ausreichend beteiligt noch in Entscheidungsprozesse einbezogen. In Krisensituationen wie dieser, muss den Kinderrechten im gesellschaftlichen und politischen Handeln mehr Bedeutung zugemessen werden."

Besonderes Augenmerk legt der Präsident zudem auf die prekäre Situation von Kindern und Jugendlichen in armen und von Armut bedrohten Familien, die besonders unter den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie zu leiden haben: "Angesichts spürbar gestiegener Kosten für Grundnahrungsmittel, zusätzlicher Ausgaben für notwendige Schutzkleidung und vor allem deutlich höherer Wohnnebenkosten infolge von Schul- und Kitaschließungen werden einkommensarme Menschen und ihre "Bedarfsgemeinschaften" massiv belastet und geraten zunehmend in Not. Gleichzeitig fallen wichtige Unterstützungsangebote weg oder sind nur noch eingeschränkt nutzbar. Die betroffenen Familien verfügen zumeist über keinerlei Rücklagen oder brauchen diese – für wichtige Anschaffungen oder Ausbildung der Kinder angelegt – schnell auf, viele von ihnen zählen außerdem zu den sogenannten Risikogruppen. Neben materiellen Entbehrungen verstärkt sich dadurch auch die soziale Isolation."


Mit ihren rund 400 Kindertagesstätten, mehr als 200 Angeboten der Hilfen zur Erziehung und der Jugendarbeit sowie der Jugendsozialarbeit setzt sich die VOLKSSOLIDARITÄT tagtäglich für die Belange von Kindern und Jugendlichen ein. Ein Drittel aller Mitarbeiter/-innen des Gesamtverbandes arbeiten in und für Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe. Der Verband engagiert sich seit Januar 2018 im Bündnis Kindergrundsicherung für die Einführung einer einkommensabhängigen Kindergrundsicherung, um Kinder und Jugendliche effektiv und dauerhaft aus dem Hartz-IV-Bezug zu holen und damit Kinderarmut aktiv zu bekämpfen.

Die VS unterstützt den Aufruf "Es reicht für uns alle – Demo gegen Kinderarmut" am 19. September in Berlin und fordert gemeinsam mit weiteren Organisationen und Einzelpersonen:

▪ die Einführung einer Kindergrundsicherung,
▪ die Anhebung des Mindestlohns,
▪ das Ende von Hartz IV-Sanktionen,
▪ die Anhebung des SGB-II-Regelsatzes,
▪ die Anerkennung von Fürsorgearbeit als Arbeit,
▪ die Abschaffung des Ehegattensplittings sowie
▪ eine gerechte Förderung von Familien, die die Bekämpfung von Kinderarmut zur Priorität macht

Quelle: VOLKSSOLIDARITÄT Bundesverband e.V.

Datum:
17.09.2020 – 16:39

Autor:
Claus Püschel

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VOLKSSOLIDARITÄT für mehr Wertschätzung der sozialen Berufe

VOLKSSOLIDARITÄT Spruchband
Logo 75 Jahre VOLKSSOLIDARITÄT
Sachsen Fernsehen, Talksendung TANNER TRIFFT, im Bild Martin Gey (links) und Volly Tanner (rechts)

Anlässlich unseres diesjährigen Doppeljubiläums „75 Jahre VOLKSSOLIDARITÄT und 30 Jahre VOLKSSOLIDARITÄT Stadtverband Leipzig e.V.“ widmete der Leipziger Journalist Volly Tanner eine Ausgabe seiner Talksendung TANNER TRIFFT auf Sachsen Fernsehen unserem Verband.

In dem Interview blickte Martin Gey, Pressesprecher unseres Stadtverbandes, auf die Gründung der VOLKSSOLIDARITÄT unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg zurück, beschrieb ihr Wirken in der DDR insbesondere in der Seniorenbetreuung und schließlich den Umbruch und Neuaufbau seit 1990. Martin Gey beschrieb, wie sich die VS in Leipzig und andernorts als generationenübergreifender Sozial- und Wohlfahrtsverband mit Kinder- und Senioren-/Pflegeeinrichtungen sowie anderen sozialen Diensten positionierte und stets weiterentwickelte. In diesem Zusammenhang stellte er das umfassende Leistungsportfolio der VOLKSSOLIDARITÄT in Leipzig in den Bereichen der pädagogischen Arbeit und der Seniorenbetreuung, -beratung und -pflege dar.

Gefragt danach, was Pflege brauche, unterstrich Martin Gey die Notwendigkeit, soziale Berufe – im Speziellen die Pflegeberufe – gesellschaftlich mehr und ehrlicher wertzuschätzen. "Dies habe mehr Facetten als die Vergütung, es gehe auch um faire und moderne Arbeitsbedingungen", so Gey. Er hob zudem die Forderungen der VOLKSSOLIDARITÄT nach einer Deckelung der Eigenanteile in der stationären Altenpflege vor dem Hintergrund des sinkenden Rentenniveaus einerseits und hinsichtlich einer Reform der Pflegefinanzierung andererseits hervor.

→ Das vollständige Interview finden Sie unter: www.sachsen-fernsehen.de/mediathek

Quelle: VOLKSSOLIDARITÄT Stadtverband Leipzig e.V.


Über Martin Gey

Herr Gey ist Pressesprecher der VOLKSSOLIDARITÄT Stadtverband Leipzig e.V. und Leiter der Arbeitsgruppe Initiative Öffentlichkeitsarbeit in der VS LV SACHSEN.

Datum:
10.09.2020 – 09:08

Autor:
Claus Püschel

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VOLKSSOLIDARITÄT Landesverband Sachsen zieht positive Bilanz 2018 / 2019

VOLKSSOLIDARITÄT Spruchband
Bild 1 von 3 | 19. LDV - Landesgeschäftsführer Steffen C. Lemme dankt Staatsministerin Petra Köpping für ihr Grußwort

28 Delegierte der sächsischen Stadt-, Kreis- und Regionalverbände kamen am 4. September zur 19. Landesdelegiertenversammlung der VOLKSSOLIDARITÄT Landesverband Sachsen e.V. in das Dorint Parkhotel Meißen.

Der Landesvorsitzende Olaf Wenzel erstattete den Bericht des Landesvorstandes über seine Tätigkeit seit der Landesdelegiertenversammlung 2018. Herr Wenzel zeigte sich trotz einiger ungelöster Probleme und nicht erreichter Ziele dennoch erfreut über die Gesamtentwicklung des Landesverbandes. "Wir waren und sind der wirtschaftlich stärkste Landesverband der VOLKSSOLIDARITÄT. Die Anzahl der Beschäftigten in den sächsischen Verbänden hat weiter zugenommen, ebenso wie die Anzahl der Dienste und Einrichtungen. Dies zeugt von den Initiativen der Vorstände und Geschäftsführungen, für die ich mich im Namen des Vorstandes herzlich bedanken möchte. Leider kann man nicht soviel erfreuliches über den Mitgliederverband berichten. Insgesamt sank die Zahl der Mitglieder landesweit erneut um rund 2.100", so der Landesvorsitzende.

Herr Lemme erinnerte zu Beginn seiner Rede an die Gründung der VOLKSSOLIDARITÄT im Jahre 1945 mit der schweren Nachkriegszeit und spannte einen Bogen zur Gegenwart. "Ausgehend vom Dresdner Aufruf „Volkssolidarität gegen Wintersnot“ vom 17. Oktober 1945 entstand ein Aktionsbündnis, in welchem sich Christen und Kommunisten, Liberale, Sozialdemokraten und die noch wenigen lebenden Juden, Gewerkschafter und VertreterInnen der Frauenorganisationen vereinten. Es wurde nicht nach der Herkunft gefragt: Solidarität war eine Notwendigkeit und Sie wurde geleistet. Und heute im 75. Jahr unseres Verbandes blicken wir stolz auf das Erreichte und stehen vor neuen Aufgaben," so der Landesgeschäftsführer.

Nach der Beschlussfassung zu den Berichten des Landesvorstandes, der Revisionskommission und der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft wurde die Beitragsordnung der VOLKSSOLIDARITÄT LV Sachsen für die Jahre 2021 und 2022 beschlossen.

Sächsische Sozialministerin zu Gast

Zu den corona-bedingt wenigen Gästen zählte neben dem VS Bundesgeschäftsführer Alexander Lohse die Sächs. Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt Petra Köpping.

Die Ministerin bedankte sich bei der VOLKSSOLIDARITÄT für die während der Verbreitung der Corona-Pandemie geleistete Arbeit, insbesondere in Kinder- sowie Pflege- und Behinderteneinrichtungen. Sie zeigte sich erleichtert, dass zunächst für die Pflegekräfte eine Bonuszahlung auf den Weg gebracht werden konnte. Die Staatsministerin kämpft dafür, dass weitere Bereiche eine derartige Zuzahlung als Dankeschön erhalten. Außerdem unterstützt sie wie die VS einen radikalen Systemwechsel in der Pflegeversicherung hin zu einer gerechten, solidarischen und nachhaltigen Pflegeversicherung, die alle pflegebedingten Kosten abdeckt und insbesondere die Pflegeheimbewohner entlastet. Frau Köpping berichtete von ihren vielen Vorortkontakten mit den Menschen im Freistaat im Bemühen um Integration und Zivilschutz. Sie müht sich um Aufklärung und Beantwortung der Frage:

Wie gehen wir weiter mit Corona um? Schließlich ist Fachwissen gefragt. Sie bat die VOLKSSOLIDARITÄT sich nicht zurückzuziehen, sondern aktiv zu sein, egal ob es um Integration oder die Pandemie geht. Schließlich geht es um den gesellschaftlichen Zusammenhalt gerade in Krisenzeiten. Frau Köpping beantwortete zum Abschluss einige Fragen aus dem Publikum. Sie hält Massentests nicht für günstig, wägt Aufwand (es sind schließlich Steuergelder) und Nutzen ab. Sie präferiert ein regional differenziertes Vorgehen entspr. der Test-Konzeption des Sozialministeriums und bat um Kommunikation dieses Ansatzes in den Einrichtungen der VS.

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Unsere Mitgliederverbände
Wissenswertes

Die VOLKSSOLIDARITÄT ist ein bedeutender Arbeitgeber im Freistaat Sachsen. In den 22 sächs. VS Stadt-, Kreis- und Regionalverbänden (Unsere Mitgliederverbände - siehe oben) inkl. deren Tochtergesellschaften waren 7.692 Beschäftigte, darunter 7.345 Festangestellte und 254 Auszubildende per 31.12.2019 tätig.