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News

Datum:
24.02.2021 – 16:45

Autor:
Claus Püschel

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VOLKSSOLIDARITÄT verlangt Impfpriorisierung für alle pädagogischen Fachkräfte

VOLKSSOLIDARITÄT Spruchband
Susanna Karawanskij, Präsidentin der VOLKSSOLIDARITÄT

Seit heute dürfen sich Mitarbeitende in Schule und Kita in Deutschland offiziell impfen lassen. Alle anderen Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe müssen aber weiter auf ihre Impfung warten. Dabei sind die Menschen in diesen Arbeitsfeldern zu einem Großteil nicht weniger ähnlichen Risiken ausgesetzt.

Susanna Karawanskij, Präsidentin der VOLKSSOLIDARITÄT, freut sich über den Impfstart für Kita und Schule: "Es ist ein großer Erfolg für viele Erzieher*innen und Grundschullehrer*innen in diesem Land, dass es jetzt endlich mit der Impfung losgeht. Wir haben uns dafür – auch im Corona-Kita-Rat – mit großer Vehemenz eingesetzt und sind nun sehr froh über das Ergebnis. Leider ist es für viele Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe eine herbe Enttäuschung, dass sie hier nicht mitbedacht werden.", bedauert die Präsidentin. "Dies gilt insbesondere für die stationären Einrichtungen. Die jungen Menschen in diesen Wohngruppen und Heimen kommen meist aus dissozialen Familienverhältnissen, sind nicht selten krank an Leib und Seele und sehnen sich nach Schutz und Zuwendung. Seit vielen "Corona-Monaten" sorgen sich dort die Beschäftigten um diese Kinder und Jugendlichen, betreuen sie zum Teil rund um die Uhr und kompensieren zusätzlich seit nunmehr 100 Tagen Lockdown auch noch viele Aufgaben der teilweise kaum bzw. stark eingeschränkt stattfindenden schulischen Bildung. Die Gefahr einer Infektion ist hier präsent – auch durch den regelmäßigen Kontakt zu Familien und Freunden der jungen Schutzbefohlenen."

Susanna Karawanskij verlangt deshalb ausdrücklich, auch die Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe bestmöglich zu schützen. "Wir als VOLKSSOLIDARITÄT fordern die Beibehaltung der Formulierung aus der Corona-Impfverordnung vom 8. Februar, in der alle Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege und in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe tätig sind, bei der Priorität für eine Impfung gleichgestellt werden. Wir dürfen hier nicht Gefahr laufen, die pädagogischen Arbeitsfelder wieder in ihrer Bedeutung gegeneinander auszuspielen. Wer die Kinder- und Jugendhilfe kennt, der weiß, dass Kinderschutz in diesen Zeiten mit Impfschutz einhergehen muss."

Quelle: VOLKSSOLIDARITÄT Bundesverband e.V.

Datum:
23.02.2021 – 09:23

Autor:
Claus Püschel

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Jobspot-Kampagne der VOLKSSOLIDARITÄT LANDESVERBAND SACHSEN bei RADIO PSR

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Logo Gutes im Sinn
Logo Die STEFFEN LUKAS Show

Am 22. Februar startete die neue Jobspot-Kampagne der VOLKSSOLIDARITÄT bei RADIO PSR. Die Radio-Kampagne ist Teil der Arbeitgeber-Kampagne #GutesImSinn. Die VS sucht mit vier originellen Jobspots nach engagierten Fach- und Nachwuchskräften, die einen wichtigen und sozialen Beruf erlernen wollen.

Die Corona-Pandemie zeigt, wie wichtig die Arbeit der VOLKSSOLIDARITÄT nach über 75 Jahren Vereinsgeschichte ist und bleibt. Kompetente Arbeitskräfte gerade in Kindertages- und Pflegeeinrichtungen sind unerlässlich und halten vor allem während der Pandemie die Fahne hoch.

Genau das weiß auch RADIO PSR, der als Familiensender mit knapp einer Million Hörer*innen pro Tag viele Menschen in Sachsen durch den Tag bringt. Dabei soll auch das Lachen nicht zu kurz kommen und das geht am besten in der bekannten Morgensendung – der STEFFEN LUKAS Show.

Die Jobspots werden zunächst bis zum 12. März auf RADIO PSR zu hören sein. Vom 14. Juni bis 4. Juli wird es dann noch eine zweite sachsenweite Kampagne der VS beim beliebten sächsischen Sender geben. Unter www.gutesimsinn.de können sich Interessenten über Job-Angebote bei der VOLKSSOLIDARITÄT informieren und bewerben.

Datum:
16.02.2021 – 16:19

Autor:
Claus Püschel

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Appell des PARITÄTischen Gesamtverbandes findet große Unterstützung bei den Mitgliedern

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Logo Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e.V.

Corona trifft Arme extra hart - Soforthilfen jetzt!

Die Covid-19-Pandemie mit all ihren wirtschaftlichen und sozialen Folgen ist eine Herausforderung für uns alle. Doch sie trifft die Ärmsten in dieser Gesellschaft besonders hart. Sie warten noch immer auf angemessene Unterstützung. Mit Ihrer Unterschrift können Sie dabei helfen, dass sich das ändert.

Ob durch wegfallende Schulessen, geschlossene Hilfsangebote oder extra Ausgaben für Technik und Kommunikation, Desinfektionsmittel und Masken - in der Corona-Krise brauchen Arme mehr Geld. Trotz Mehrbedarf bekamen Menschen, die auf existenzsichernde Leistungen wie Hartz IV angewiesen sind, monatelang überhaupt keine Hilfe.

Es ist dem hartnäckigen Engagement von vielen Aktiven und einem breiten zivilgesellschaftlichen Bündnis zu verdanken, dass sich für Arme endlich überhaupt etwas bewegt. Jobcenter unterstützen bei dringend notwendigen Laptops für Homeschooling und Beziehende von Grundsicherung sollen endlich finanziell unterstützt werden.

Der Haken? Statt der von einem breiten Bündnis aus Sozialverbänden und Gewerkschaften geforderten monatlichen Unterstützung während der Krise und einer Anhebung des Regelsatzes sollen Einkommensarme mit einer Einmalzahlung in Höhe von 150 € abgespeist werden. Für Betroffene ein Tropfen auf den heißen Stein.

Die VOLKSSOLIDARITÄT Landesverband Sachsen hat sich dem Appell an die Bundesregierung angeschlossen. Wir bitten weitere Verbände dem Appell zur Erreichung des Zieles von 200.000 Unterschriften zu folgen.

→ Weitere Infos: Gemeinsamer Appell 'Corona trifft Arme extra hart - Soforthilfen jetzt!'

Quelle: Der PARITÄTische Wohlfahrtsverband

Datum:
09.02.2021 – 09:08

Autor:
Claus Püschel

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Impfungen gegen das Corona-Virus in der VOLKSSOLIDARITÄT Leipziger Land / Muldental e.V.

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Seit Dezember unterstützt Heike Bergner (im Bild links) täglich die Teststation des Altenpflegeheimes Schkeuditz “An der Bergbreite“. Eigentlich ist sie Kita-Erzieherin bei den Holunderzwergen in Knautkleeberg.

In der VOLKSSOLIDARITÄT Leipziger Land / Muldental e.V. sind die Bewohner und das Team des Pflegeheimes Schkeuditz „Am Rathausplatz“ gegen das Corona-Virus geimpft worden.

Der Landesverband würdigt mit der Veröffentlichung zweier Beiträge den engagierten Einsatz der vor Ort tätigen Beschäftigten, die zur Bekämpfung der Pandemie tatkräftig zupacken.

Zum einen wird von einer Impfaktion in einem Altenpflegeheim des Kreisverbandes berichtet. Zum anderen wird ein Einblick in den derzeitigen Alltag einer Kita-Erzieherin gegeben, die seit Dezember in der Teststation eines Altenpflegeheimes aushilft.

Heike Bergner:
„Natürlich fehlen mir die Kinder aber es ist auch schön, gebraucht zu werden und helfen zu können“ und begrüßt herzlich den nächsten Besucher …

→ Weitere Infos: Altenpflegeheim Schkeuditz „Am Rathausplatz“ | Erfolgreiche Impfaktion bei Bewohner*innen und Pflegeteam

Quelle: VOLKSSOLIDARITÄT Leipziger Land / Muldental e.V. | Ina Beu, MA Öffentlichkeitsarbeit

Datum:
02.02.2021 – 11:00

Autor:
Claus Püschel

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Tarifvertrag Altenpflege zwischen ver.di und BVAP steht - Mindestentgelt für Pflegefachpersonen steigt in vier Schritten auf über 3.000 Euro

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Die Bundesvereinigung der Arbeitgeber in der Pflegebranche (BVAP) und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) haben sich auf den endgültigen Inhalt des Tarifvertrages über Mindestbedingungen in der Altenpflege verständigt. Dieser soll nach dem Arbeitnehmerentsendegesetz zum 1. August 2021 auf die gesamte Branche erstreckt werden. Die Mindestentgelte für alle Pflegepersonen in der Altenpflege steigen demnach im Vergleich zum aktuell geltenden Pflegemindestlohn in vier Schritten deutlich an.

Vorausgegangen waren intensive Verhandlungen zwischen den Tarifvertragsparteien sowie die im Arbeitnehmerentsendegesetz vorgesehenen Anhörungen von Diakonie und Caritas.

Sylvia Bühler, Mitglied im ver.di-Bundesvorstand:
"Die Zeit drängt. Wie groß der Personalnotstand ist, hat sich gerade auch in der Pandemie bitter gezeigt. Händeringend werden überall Beschäftigte für die Altenpflege gesucht; diese gewinnt und hält man nur mit guten Arbeitsbedingungen. Ein bundesweit geltender Tarifvertrag mit rechtlich verbindlichen Mindestbedingungen sichert das Lohnniveau nach unten ab und schützt letztendlich auch die Arbeitgeber vor einem ruinösen Wettbewerb. Die guten Regelungen in Tarifverträgen bleiben von dem zu erstreckenden Tarifvertrag unberührt."

Gero Kettler, BVAP-Vorstandssprecher:
"Die Tarifeinigung ist positives Signal für die gesamte Branche und zeigt, dass die Arbeitgeber Verantwortung für bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege übernehmen. Nun ist die Politik am Zug, die Refinanzierung sicherzustellen. Dafür brauchen wir dringend eine grundlegende Reform in Finanzierung in der Pflege. Die finanzielle Belastung der pflegebedürftigen Menschen und ihrer Angehörigen muss so schnell wie möglich sicher begrenzt werden."

Im Einzelnen sieht der Tarifvertrag vor, die Mindeststundenentgelte für alle Pflegepersonen in der Altenpflege im Vergleich zum aktuell geltenden Pflegemindestlohn in vier Schritten – beginnend ab dem 1. August 2021 – deutlich zu erhöhen und die Schlechterstellung der Beschäftigten in Ostdeutschland vorzeitig zu beenden. Pflegehelferinnen und Pflegehelfer erhalten demnach ab dem 1. August 2021 ein Entgelt von mindestens 12,40 Euro pro Stunde, ab dem 1. Januar 2022 mindestens 13,80 Euro, ab dem 1. Januar 2023 mindestens 14,15 Euro und ab dem 1. Juni 2023 mindestens 14,40 Euro. Pflegehelferinnen und Pflegehelfer mit mindestens einjähriger Ausbildung bekommen ab dem 1. August 2021 mindestens 13,10 Euro pro Stunde; ihre Mindeststundenentgelte erhöhen sich ab 1. Januar 2022 auf 14,50 Euro, ab 1. Januar 2023 auf 15,00 Euro und ab 1. Juni 2023 auf 15,25 Euro. Die Mindeststundenentgelte für examinierte Pflegefachpersonen liegen demnach ab 1. August 2021 bei 16,10 Euro, ab 1. Januar 2022 bei 17,00 Euro, ab 1. Januar 2023 bei 18,50 Euro und ab 1. Juni 2023 bei 18,75 Euro.

Das entspricht einer Steigerung gegenüber dem bisherigen Pflegemindestlohn von insgesamt 25 Prozent. Im Juni 2023 werden bei einer 39-Stunden-Woche dann mindestens folgende Monatsgehälter gezahlt: 2.440,00 Euro für Pflegehelferinnen und Pflegehelfer, 2.585,00 Euro für Pflegehelferinnen und Pflegehelfer mit mindestens einjähriger Ausbildung und 3.180 Euro für Pflegefachpersonen.

Pflegepersonen in der Altenpflege haben zudem künftig Anspruch auf mindestens 28 Urlaubstage pro Jahr und ein zusätzliches Urlaubsgeld von mindestens 500,00 Euro. Der Tarifvertrag regelt Mindestbedingungen in der Altenpflege; bessere Regelungen bleiben davon unberührt und sind auch weiterhin möglich.

BVAP und ver.di sind zuversichtlich, dass die kirchlichen Wohlfahrtsverbände Caritas und Diakonie den gemeinsamen Weg zu flächendeckend wirkenden Arbeitsbedingungen unterstützen. In den Anhörungen wurde deutlich, dass es das gemeinsame Ziel gibt, bundesweit die Arbeitsbedingungen in diesem relevanten Bereich zu verbessern. Arbeitgeberverband und Gewerkschaft richten zudem einen dringenden Appell an Politik und Kostenträger, eine ausreichende Finanzierung der neuen Mindestentgelte in der Altenpflege sicherzustellen, ohne dass die Eigenanteile der Bezieherinnen und Beziehern von Pflegeleistungen oder deren Angehörigen steigen.

Quelle: Pressemitteilung VOLKSSOLIDARITÄT Bundesverband e.V. v. 01.02.2021

Datum:
29.01.2021 – 08:13

Autor:
Claus Püschel

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Corona-Pandemie: Forderung nach Impfungen in Kindertageseinrichtungen

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Logo Der PARITÄTische Berlin

Nach der gegenwärtigen Planung sollen Kita-Beschäftigte erst zu einem späteren Zeitpunkt als andere systemrelevante Berufsgruppen wie z.B. Pflege und Feuerwehr geimpft werden. Doch das schafft große Risiken nicht nur für Erzieherinnen, Erzieher und Mitarbeitende in Kindertageseinrichtungen generell, sondern letztlich für alle Beschäftigten in systemrelevanten Berufen.

Dr. Gabriele Schlimper, Geschäftsführerin Paritätischer Wohlfahrtsverband Berlin:
„Kita-Beschäftigte müssen zeitnah geimpft werden. Denn ohne die Betreuung ihrer Kinder können die Beschäftigten in Pflege und Medizin, Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten sowie einer Vielzahl weiterer dringend benötigter Berufsgruppen nicht arbeiten. Wir müssen dringend handeln! Schon jetzt zeigen Untersuchungen, dass Kita-Beschäftigte prozentual stärker von Covid-19-Erkrankungen betroffen sind als der Rest der Bevölkerung. Kitas kommen zunehmend an ihre Grenzen, weil krankheitsbedingt Personal fehlt.“

→ Weitere Infos: Pressemitteilung Der PARITÄTische Berlin v. 28.01.2021

Quelle: Der PARITÄTische Berlin

Datum:
26.01.2021 – 08:26

Autor:
Claus Püschel

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VOLKSSOLIDARITÄT Landesverband Sachsen begrüßt Bündnis für die Anhebung des Hartz IV - Regelsatzes

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Logo Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e.V.

Der PARITÄTische Gesamtverband hat ein breites Bündnis aus Gewerkschaften und Sozialverbänden versammelt, welches die Erhöhung der Hartz IV - Regelsätze auf mind. 600 Euro fordert.

Die Covid-19-Pandemie mit all ihren wirtschaftlichen und sozialen Folgen ist eine Herausforderung für die gesamte Gesellschaft. Sie lässt niemanden unberührt, und wir werden sie nur dann erfolgreich bewältigen, wenn wir gemeinsam füreinander einstehen. Solidarität ist das Gebot der Stunde - besonders gegenüber jenen Menschen, die ohnehin zu den Ärmsten in dieser Gesellschaft zu zählen sind.

Bereits im ersten Lockdown 2020 wurden für Bezieher*innen von Hartz IV und Altersgrundsicherung keinerlei zusätzlichen Hilfen zur Verfügung gestellt, obwohl der zusätzliche Bedarf durch wegfallende Schulessen, geschlossene Tafeln, steigende Lebenshaltungskosten und insbesondere auch für Desinfektionsmittel und Masken offensichtlich gegeben war. Laptops für das Homeschooling wurden versprochen, auf die die Kinder vielfach noch heute warten. Umso unverständlicher ist dies, als zugleich hohe Milliardenbeträge zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Pandemie zur Verfügung gestellt wurden.

→ Weitere Infos: Gemeinsamer Aufruf 'Soforthilfen für die Armen' von Gewerkschaften und Verbänden v. 25.01.2021

Quelle: Der PARITÄTische Wohlfahrtsverband

Datum:
25.01.2021 – 10:10

Autor:
Claus Püschel

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Impfungen gegen das Coronavirus: Nachbesserungen notwendig

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Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen begrüßt die Fortschritte bei den Impfungen gegen das Sars-CoV-2-Virus. In einer Stellungnahme weist die BAGSO aber auch darauf hin, dass an zahlreichen Stellen noch Nachbesserungen im Verfahren notwendig sind.

Die Entscheidung über die Impfreihenfolge nach ethischen Grundsätzen, wie sie in Deutschland getroffen wurde, ist nach Ansicht der BAGSO im Grundsatz richtig. Allerdings werde die Situation in der häuslichen Pflege zu wenig berücksichtigt. Hier seien Nachjustierungen erforderlich. Das betreffe zu Hause lebende Pflegebedürftige, die, sobald dies technisch möglich ist, in ihrer Häuslichkeit geimpft werden müssten. Außerdem sollte pflegenden Angehörigen, professionellen Pflegekräften in der ambulanten Pflege und sogenannten 24-Stunden-Kräften umgehend ein Impfangebot gemacht werden, um zu Hause lebende Pflegebedürftige zu schützen.

Um die Impfbereitschaft zu stärken, fordert die BAGSO dringend eine zentral koordinierte, bundesweite Aufklärungskampagne, die die Bevölkerung über Wirkweise und mögliche Nebenwirkungen der zugelassenen Impfstoffe informiert. Das Verfahren zur Vergabe der Impftermine sollte möglichst einfach gestaltet sein und per Brief und Telefon erfolgen. Erste Erfahrungen zeigen, dass digitale Anmeldeverfahren oder automatisierte Telefonsysteme hohe Hürden darstellen und für vulnerable Gruppen den Zugang zur Impfung erschweren.

→ Weitere Infos: Stellungnahme BAGSO v. 22.01.2021

Datum:
21.01.2021 – 17:05

Autor:
Claus Püschel

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VOLKSSOLIDARITÄT Landesverband Sachsen im Gespräch mit dem sächsischen Ministerpräsidenten

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Bild 1 von 3 | VOLKSSOLIDARITÄT LV Sachsen im Gespräch mit dem sächs. Ministerpräsidenten
Bild 1 von 3 | VOLKSSOLIDARITÄT LV Sachsen im Gespräch mit dem sächs. Ministerpräsidenten

Am 21.01.2021 fand ein Treffen des sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer mit der VOLKSSOLIDARITÄT statt. Von Seiten der VS nahmen Susanna Karawanskij, Präsidentin der VS BV, Jens Frieß, stv. Landesvorsitzender und Steffen C. Lemme, Landesgeschäftsführer teil.

Im Mittelpunkt des Gespräches stand die Corona-Pandemie und die Einschätzung der Lage bei der Bekämpfung des Virus'. MP Kretschmer erkundigte sich insbesondere über die Lage in den Kindertages- und Pflegeeinrichtungen der VOLKSSOLIDARITÄT. Mit immerhin rd. 8.000 MitarbeiterInnen ist die VS LV Sachsen einer der größten Arbeitgeber im Freistaat Sachsen.

Laut MP Kretschmer sind die Zustimmungswerte bei der Pandemiebekämpfung mit ca. 70 Prozent in Sachsen sehr hoch. Der Freistaat hat bislang viel Geld in die Hand genommen, um die enormen Herausforderungen zu stemmen.

Frau Karawanskij rief dazu auf, bei der sozialen Verantwortung in allen gesellschaftlichen Bereichen nicht nachzulassen. Auch das Thema Kindergrundsicherung sollte vom Freistaat Sachsen noch deutlicher eingefordert und gesetzlich verankert werden. Die Präsidentin der VS bat MP Kretschmer um anerkennende Worte und Taten für die Leistungen der Beschäftigten im sozialen Bereich. U.a. wurden die Belastungen bei der Kinderbetreuung und Altenpflege angesprochen. Die Präsidentin der VS bat den Ministerpräsidenten den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu befördern und keinen Menschen zurückzulassen.

MP Kretschmer sicherte zu, dass man mit dem bevorstehenden Doppelhaushalt 2021/2022 im Freistaat Sachsen keine Kürzungen im sozialen Bereich plant. Unter der Initiative „So geht sächsisch“ versicherte der Ministerpräsident gemeinsame Aktivitäten und weitere Unterstützung der besonders in den Kindertages- und Pflegeeinrichtungen beschäftigten MitarbeiterInnen zu. Ein kostenloses Angebot von Schnelltests in Kitas, Horten und Schulen könnte eine solche Initiative sein.

Herr Frieß, stv. Landesvorsitzender, appellierte in seinen Ausführungen: Er hat den Eindruck, die Pandemie wird von Einigen zur Stimmungsmache in unserer politischen Demokratie ausgenutzt. Hier müssen wir klar und gemeinsam als Demokraten dagegenhalten.

Landesgeschäftsführer Lemme dankte im Namen der VS für das couragierte Auftreten des Ministerpräsidenten gegenüber Verschwörungstheorien und Mythen in dieser doch angespannten und einmaligen Situation. Ministerpräsident Kretschmer wird den Dialog mit der VOLKSSOLIDARITÄT LV Sachsen fortführen und gemeinsame Aktivitäten noch im ersten Halbjahr 2021 unterstützen.

Datum:
07.01.2021 – 13:59

Autor:
Claus Püschel

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Neujahrsgrüße

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Winterzauber

Liebe BesucherInnen der Website der VOLKSSOLIDARITÄT LV Sachsen e.V.,

die Mitglieder des Landesvorstandes und das Team der Landesgeschäftsstelle wünschen Ihnen ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr 2021.

Ein denkwürdiges und herausforderndes Jahr 2020 liegt hinter uns. Vieles wurde in unserem Alltag und Miteinander im Wortsinn verrückt und hat uns alle vor enorme Herausforderungen gestellt. Und niemand kann bis heute so recht sagen, wo „die Reise“ hingeht, wo und wie genau die Lebensumstände in ein paar Wochen oder Monaten aussehen werden. Bislang kannten wir eine solche Situation nicht. Wir sind es gewohnt, Pläne zu haben. Was bleibt uns anderes übrig, als das Beste aus dieser Situation zu machen. Wir sind gezwungen innezuhalten, und so halten wir eben inne.

Aktuell kann man nicht seriös einschätzen, wie sich die Infektionszahlen in der Corona-Pandemie weiterentwickeln. Dennoch gilt es, Projekte vorzubereiten und neue Modelle auszuprobieren. Die VOLKSSOLIDARITÄT Landesverband Sachsen e.V. wird in diesem Jahr mit einem modernen Internetauftritt, mit Radiowerbung zur Gewinnung von Fachkräften in der Erziehung und Pflege und mit weiteren digitalen Überlegungen neue Wege beschreiten.

Wir möchten mit den sächs. Stadt-, Kreis- und Regionalverbänden innovative Angebote entwickeln, damit wir weiterhin als großer Sozial- und Wohlfahrtsverband aber auch als starker Mitgliederverband eine bestmögliche Entwicklung garantieren.

Noch ist die Situation um das Virus nicht so, dass Präsenzveranstaltungen durchgeführt werden können. Aber wir haben eine große Sehnsucht danach, sich wieder direkt in die Augen zu schauen und den Händedruck oder die freundliche Umarmungsgeste zu spüren.

In der Hoffnung uns in soziale und demokratische aber auch gesellschaftliche Belange gut einbringen zu können, möchten wir Ihnen von Dresden aus alles Gute, beste Gesundheit und kraftvolle Augenblicke in diesem Jahr 2021 wünschen.

Olaf Wenzel, Landesvorsitzender

Steffen C. Lemme, Landesgeschäftsführer

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