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News

Datum:
13.11.2018 – 14:10

Autor:
Claus Püschel

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26. Fachtagung Kindertageseinrichtungen / Hilfen zur Erziehung am 6. / 7. November 2018 in Burgstädt

Bild 1 von 6 | Informationsstand im Foyer

Die 26. Fachtagung KITA / HzE fand zum 13. Mal im Center Hotel "Alte Spinnerei" in Burgstädt mit über 100 TeilnehmerInnen statt. Zum Teilnehmerkreis gehörten hauptsächlich BereichsleiterInnen und LeiterInnen von Kindertageseinrichtungen sowie Mitarbeiterinnen aus dem Bereich Hilfen zur Erziehung. Die Veranstaltung wurde im Wesentlichen von Claus Püschel, Vereinsmanager VS LV SN, und einigen Mitgliedern der Arbeitsgruppe KITA beim Landesvorstand, insbesondere Ingrid Müller, BL KITA VS Westerzgebirge e.V. und Martina Müller, BL KITA VS RV Freiberg e.V. vorbereitet bzw. vor Ort mitgestaltet.

Der Landesvorsitzende Olaf Wenzel eröffnete die Tagung. Die neue Referentin für Familie, Kinder, Jugend im VS Bundesverband, Dr. Sophie Koch, stellte sich den TeilnehmerInnen vor. Der neue Leiter des Kompetenzzentrums Familie, Kinder und Jugend beim VS Bundesverband, Bèla Ullmann, hielt einen Vortrag bzgl. 'Zukünftige Anforderungen an die Kitas und die Rolle der pädagogischen Fachkräfte.' und stellte die Neuauflage der Pädagogischen Grundsätze zur Arbeit in VS Kitas vor. Danach referierte Mandy Geßner, Dipl. Päd. / wiss. MA an der Professur für Medienpädagogik. Fak. Erziehungswiss. der TU Dresden zu 'Medienwelten von Vorschulkindern.' Die 'Vermittlung digitaler Kompetenzen' inkl. Sensibilisierung von Kindern, Eltern und päd. Fachkräften soll in den kommenden Jahren ein wichtiger Schwerpunkt der Fachtagung KITA/HzE sein.

Im Verlauf der Tagung wurde u.a. über das Bündnis 'Gemeinschaftsschule in Sachsen – Länger gemeinsam lernen' sowie über die Angebote der Weiterbildungsakademie der VS Elbtalkreis - Meißen e.V. informiert. Die TeilnehmerInnen nutzen beide Tage für den Wissenserwerb sowie zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch.

In den Workshops wurden folgende Themen erörtert:
▪ Perspektivwechsel / Medienpädagogoische Konzepte (Ref. Jana-Viola Frings)
▪ Medienbildung in der Kita (Ref. Mandy Geßner)
▪ Teamführung / Stärkung von Leitungskompetenzen (Ref. Jens Borrmann)
▪ Kommunikation / schwierige Gespräche mit Eltern (Ref. Dr. Carola Weise)
▪ Balance im Leben / Gesundheitsprävention (Ref. Grit Kuhnitzsch)
▪ Entwicklungsaufgaben für Hortkinder (Ref. Heike Seewald-Blunert)
▪ Kinderschutz / Kindeswohlgefährdung (Ref. Doreen Voigt)

Zum Abschluss der Tagung informierte Kristin Scherf, Leiterin der Kita "Sonnenbergstrolche" VS SV Chemnitz, passend zum Thema 'Vermittlung digitaler Kompetenzen' über ein Projekt des Stadtverbandes. Über eine App werden Informationen zum Kita-Betrieb, ausgetauscht. Wichtige Informationen erscheinen sofort auf dem Smartphone der Eltern, z.B. Aushänge, bzw. beim Personal, z.B. Abmeldung von Kindern.
Der seit Juli 2018 amtierende Landesgeschäftsführer Steffen C. Lemme stellte sich den TN vor und umriss in seinem Redebeitrag einige Problemlagen und Zukunftsvisionen. Die VS hat große Herausforderungen zu bewältigen, u.a. Umgang mit dem Fachkräftemangel und Mitgliederschwund. In den Stadt-, Kreis- und Regionalverbänden werden täglich großartige Leistungen vollbracht. Diese müssen künftig noch stärker über eine nachhaltige Öffentlichkeitsarbeit nach außen getragen werden. Die VS muss sich zudem verstärkt politisch engagieren. Jeder möge sich einbringen, u.a. auch bei der Vorbereitung des 75jährigen Gründungsjubiläums der VS im Oktober 2020.

Datum:
12.11.2018 – 10:51

Autor:
Claus Püschel

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Vertreter der VOLKSSOLIDARITÄT in den Vorstand des PARITÄTischen gewählt

Bild 1 von 3 | Blick ins Auditorium

Der PARITÄTische Wohlfahrtsverband Landesverband Sachsen e.V. hat seit Freitag einen neuen Vorstand. Die Mitgliederversammlung wählte Uwe Martin Fichtmüller, Landesgeschäftsführer ASB Landesverband Sachsen e.V., zum Vorsitzenden. Sabine Schwarz, Geschäftsführerin der VS Plauen/Oelsnitz e.V. und Steffen C. Lemme, Landesgeschäftsführer VS Landesverband Sachsen e.V. gehören dem neuen Vorstand der PARITÄT an.

Die Mitgliederversammlung stand unter dem Motto der Jahreskampagne „Mensch Du hast Recht”.
Dazu berichtete Prof. Rolf Rosenbrock, Vorsitzender des Gesamtverbandes, über die derzeitigen Schwerpunkte. Im Mittelpunkt standen die Themen „Wohnen als Menschenrecht“, „Gesundheit und Pflege für alle“ ohne Ausschluss von Hartz-IV-Empfängern und Beitragsschuldnern, „Bildung für alle“, unabhängig des sozialen Hintergrundes, sowie der „Schutz der Menschenrechte und Recht auf Selbstbestimmung“.

Der PARITÄTische GV will im kommenden Jahr am 10. und 11. April in Berlin eine nationale Armutskonferenz durchführen.

Der PARITÄTische LV Sachsen ist mit fast 500 Mitgliedsorganisationen der größte Spitzenverband der freien Wohlfahrtspflege im Freistaat. Dabei sind 40.000 hauptamtliche MitarbeiterInnen und 12.000 ehrenamtlich Tätige aktiv. Dazu zählt auch die Volkssolidarität in Sachsen mit ihren rund 7.500 Beschäftigten und knapp 5.000 Ehrenamtlichen.

Der VOLKSSOLIDARITÄT LV SACHSEN wünscht eine erfolgreiche Zusammenarbeit für die sozialen Rechte in unserem Land!

Bilder / Quelle: PARITÄTischer LV Sachsen e.V.

Datum:
30.10.2018 – 09:00

Autor:
Claus Püschel

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Gemeinschaftschule in Sachsen - Aktionstag am 3. November

Logo Gemeinschaftsschule in Sachsen

Pressemitteilung Bündnis Gemeinschaftschule in Sachsen zum Aktionstag am 3. November

Am 3. November findet an vielen Orten Sachsens ein dezentral organisierter Aktionstag zum Volksantrag "Gemeinschaftsschule in Sachsen" statt. Die VOLKSSOLIDARITÄT LV SACHSEN ruft alle Mitglieder, Beschäftigten, Eltern dazu auf, sich an diesem Aktionstag sowie an der weiteren Unterschriftensammlung bis Ende November zu beteiligen.


Unsere Kinder werden in den Schulen viel zu früh voneinander getrennt – daran hat das novellierte Schulgesetz nichts geändert. Zwei Drittel der sächsischen Bevölkerung wünschen sich laut einer EMNID-Umfrage von 2017 ein längeres gemeinsames Lernen für die Kinder in Sachsen. Daher soll mit einem Volksgesetzgebungsverfahren die Möglichkeit geschaffen werden, dies auch in Sachsen zu realisieren. Durch das Hinzufügen der Schulart „Gemeinschaftsschule“ im Schulgesetz soll es Schulen möglich sein, sich im Einvernehmen mit dem Schulträger zu einer Gemeinschaftsschule zu entwickeln, in der alle Schulabschlüsse möglich sind.

Ein Volksgesetzgebungsverfahren in Sachsen setzt sich aus dem Einreichen eines Volksantrages
• als erste Stufe (unterstützt mit 40.000 Unterschriften)
• der zweiten Stufe – dem Volksbegehren – (450.000 Unterschriften) und
• der dritten Stufe – dem Volksentscheid,

bei dem alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger abstimmen können, zusammen.

→ Weitere Infos: www.gemeinschaftsschule-in-sachsen.de

Datum:
24.10.2018 – 16:25

Autor:
Claus Püschel

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Alltagsbegleitung für Senioren in der VOLKSSOLIDARITÄT

Frank Weise (l.), Koordinator Verbandsarbeit und Martin Gey (r.), Referent für Öffentlichkeitsarbeit vor der Stadtgeschäftsstelle

Die VOLKSSOLIDARITÄT Stadtverband Leipzig e.V. sucht Seniorinnen und Senioren, die das kostenlose Angebot der „Alltagsbegleitung für Senioren“ annehmen.

Kontakt: Frank Weise | Tel. 0341 / 350 55 114 | E-Mail: f.weise@volkssolidaritaet-leipzig.de


Voraussetzungen:

Unterstützungsbedürftige Senioren, die an dem Programm teilnehmen wollen, sollten über 75 Jahre alt sein. Sie dürfen keine Pflegestufe haben.

Die ehrenamtlich tätigen Alltagsbegleiter dürfen nicht im selben Haushalt mit den unterstützungsbedürftigen Senioren leben und keine hauswirtschaftlichen Dienst- oder Pflegeleistungen erbringen. Sollte im Verlauf der Alltagsbegleitung festgestellt werden, dass die Seniorin / der Senior Unterstützung in der Pflege benötigt, kann sie / er über die Geschäftsstelle des Stadtverbandes um Unterstützung bitten.

Weitere Infos: www.alltagsbegleitung-sachsen.de & http://www.volkssolidaritaet-leipzig.de

Datum:
22.10.2018 – 11:31

Autor:
Claus Püschel

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Überdurchschnittliches Engagement für unsere Gemeinschaft: Auszeichnung für unsere sächsischen Landesverbandsmitglieder in Berlin

Bild 1 von 4 | Auszeichnungsveranstaltung anl. des 73. Gründungsjahres der VOLKSSOLIDARITÄT

Wer sich für die Gemeinschaft einsetzt, wird natürlich auch geehrt. Zumindest ist das eine gute Tradition bei der VOLKSSOLIDARITÄT. Der Bundesvorstand lud vergangenen Samstag nach Berlin, um besonderes Engagement auszeichnen. Zur Auszeichnungsveranstaltung und dem gleichzeitig 73. Jahrestag der VS kamen im Restaurant „Refugium“ am Gendarmenmarkt Mitglieder aus dem gesamten Bundesgebiet zusammen. Auch der Landesverband Sachsen war vertreten.

Im Beisein von Landesvorsitzenden Olaf Wenzel und Landesgeschäftsführer Steffen Lemme gab es Goldene Solidaritätsnadeln für Eberhard Schulreich aus Leipzig, Heidemarie Künzel aus Bischofswerda, Ilse Kummer aus Dresden und Elfriede Doberitzsch aus Chemnitz. Außerdem wurden für besondere Verdienste Ehrenplaketten und Ehrenpreise verliehen. So wurde Inge Bullmann aus Demitz-Thumitz mit dem Ehrenpreis der VS gewürdigt.

Um die Volkssolidarität im Bereich Mitgliederverband weiterhin zukunftsfähig aufzustellen, wurde die traditionelle Aktion „Mitglieder werben Mitglieder“ im Jahr 2017 weitergeführt. Für die zehn erfolgreichsten Werber gab es vom Präsidenten Dr. Wolfram Friedersdorff eine Urkunde und einen Gutschein über 150 Euro. Der Landesverband Sachsen war ganz vorne dabei:

Elke von Bosse begeisterte 30 neue Mitglieder für die Volkssolidarität, Steffi Richter 27, Bärbel Schreiber 19, Sabine Arnold 17 und André Scharfenberg überzeugte 16 Sachsen für unsere Gemeinschaft.

Wir danken allen für das überdurchschnittliche Engagement!

Datum:
12.10.2018 – 11:46

Autor:
Claus Püschel

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VOLKSSOLIDARITÄT sammelt Unterschriften

Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer der sächs. Stadt-, Kreis- und Regionalverbände der VOLKSSOLIDARITÄT | Dresden, 11.10.2018
Logo Gemeinschaftsschule in Sachsen

In der Beratung der GeschäftsführerInnen am 11. Oktober in Dresden sprachen sich die Vertreter der sächs. Stadt-, Kreis- und Regionalverbände für die Unterstützung des Volksantrages "Längeres gemeinsames Lernen in Sachsen" aus.


Unsere Kinder werden in den Schulen viel zu früh voneinander getrennt!

In Sachsen hat sich ein Bündnis für eine Gemeinschaftsschule formiert. Mit ihr sollen die bestehenden Schularten nicht geändert werden. Die VS LV SACHSEN unterstützt diesen Volksantrag und sammelt Unterschriften. Längeres gemeinsames Lernen soll dort möglich werden, wo Lehrer, Eltern und Schüler sowie der Schulträger dies wünschen. Man spricht daher vom „Optionalen Modell.“ Die sächsische Schullandschaft würde damit ergänzt. Zugleich kann sich die hiesige Bildungslandschaft weiter entwickeln.

Sachsens Verfassung bietet die Möglichkeit einer Volksgesetzgebung. Erste Stufe ist ein Volksantrag, für den mindestens 40.000 Unterschriften gesammelt werden müssen. Der Landtag hat den Antrag innerhalb von sechs Monaten zu beraten. Verweigert er seine Zustimmung, können die Antragsteller über ein Volksbegehren einen Volksentscheid in Gang setzen. Für das Begehren sind binnen eines halben Jahres mindestens 450.000 Unterschriften erforderlich.

→ Weitere Infos: www.gemeinschaftsschule-in-sachsen.de

Datum:
12.10.2018 – 10:42

Autor:
Claus Püschel

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Solidarität statt Ausgrenzung

Am Sa., 13. Oktober 2018 findet in Berlin eine Kundgebung unter dem Motto Solidarität statt Ausgrenzung – Für eine offene und freie Gesellschaft statt. Sie beginnt mit einer Auftaktkundgebung ab 12:00 am Alexanderplatz und endet mit einer Abschlusskundgebung ca. 21:00 an der Siegessäule. Zum Programm gehören u.a. verschiedene Redebeiträge sowie ein Musik- und Kulturprogramm. Die VOLKSSOLIDARITÄT LV SACHSEN unterstützt das Anliegen der Veranstaltung.

Weitere Infos: www.unteilbar.org

Datum:
04.10.2018 – 16:00

Autor:
Claus Püschel

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VOLKSSOLIDARITÄT zeigt Flagge für bessere frühkindliche Bildung

Wie die VOLKSSOLIDARITÄT Elbtalkreis-Meißen e.V. beteiligte sich die VOLKSSOLIDARITÄT Stadtverband Leipzig e.V. jüngst am Aktionstag „Weil Kinder Zeit brauchen.“ Die Situation in den sächs. Kitas bessert sich leider nur in kleinen Schritten. Anliegen des Aktionstages des Graswurzelbündnisses „Die bessere Kita“ zum Weltkindertag am 20. September in Leipzig und anderen Orten im Freistaat war die frühkindliche Bildung in Sachsen dagegen langfristig zu verbessern und die Diskussion um die Qualität in den Kindertagesstätten weiterzuführen.
Die VS SV Leipzig e.V. ist Träger von 14 Kitas im Stadtgebiet. Sie beteiligte sich an dieser Aktion und zeigte mit engagierten Kolleginnen und Kollegen Flagge. In der Messestadt zog ein Demonstrationszug vom Bundesverwaltungsgericht zum Augustusplatz, auf dem ein Familienfest mit einem Bastelwettbewerb, Spielen und Aktionen, wie Kinderschminken, stattfand und Akteure des Bündnisses ihren Forderungen Ausdruck verliehen.
„Unsere Beschäftigten sind für noch bessere Kitas in Sachsen auf die Straße gegangen, weil Kinder unsere Zukunft sind“, sagte die stellv. Geschäftsführerin des Stadtverbandes Martina Scharff. „Wir treten zudem für eine Vereinheitlichung der Ausbildung päd. Fachkräfte ein. Eine Verbesserung des Personalschlüssels bedeutet für uns auch, Ausfallzeiten auf Grund von Urlaub, Krankheit und Weiterbildung zu berücksichtigen.“


Im Graswurzelbündnis hatten sich im Frühjahr 2014 Vertreter aus Kitas, Elterninitiativen, von Gewerkschaften und Trägern sowie interessierte Einzelpersonen zusammengeschlossen, um die Bedingungen der frühkindlichen Bildung in Sachsen nachhaltig zu verbessern.

Kernforderungen des Graswurzelbündnisses sind:
▪ vier Stunden für Vor- und Nachbereitungszeit für alle päd. Fachkräfte
▪ eine weitere spürbare Verbesserung des Personalschlüssels sowie
▪ die Freistellung der Leitung für administrative Aufgaben.

Im September wird es die letzte Erhöhung des Personalschlüssels in den sächs. Kitas in dieser Legislaturperiode geben. Eine päd. Fachkraft ist dann im Krippenbereich rein rechnerisch für 5 Kleinkinder zuständig. Bisher waren es 5,5 Kleinkinder pro Fachkraft. Zudem will die Landesregierung vorrausichtlich ab Sommer 2019 zwei Stunden Vor- und Nachbereitungszeit pro 40-Stunden-Fachkraft und Woche finanzieren. Dafür werden ca. 1.400 neue Fachkräfte gebraucht. Auch das Sächs. Kita-Gesetz soll dazu geändert werden. Diese Verbesserungen in kleinen Schritten reichen längst nicht aus, um die frühkindliche Bildung in Sachsen langfristig zu verbessern.
Die zentrale Forderung an die Politik lautet, einen mittel- und langfristigen Plan für die frühkindliche Bildung in Sachsen zu entwickeln. Völlig unabhängig von Wahlkämpfen, Landtags- und Kommunalwahlen liegt es in der Verantwortung aller Beteiligten, sich darüber zu verständigen, wie frühkindliche Bildung in Sachsen in Zukunft aussehen soll.

Datum:
01.10.2018 – 13:35

Autor:
Claus Püschel

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Gemeinschaftsschule in Sachsen

Logo Gemeinschaftsschule in Sachsen

Am 29. September begann die Unterschriftensammlung für den Volksantrag des Bündnisses „Gemeinschaftsschule in Sachsen - Länger gemeinsam Lernen“. Erstunterzeichnende sind Dr. Eva-Maria Stange (stellv. Vorsitzende der SPD Sachsen), Annekatrin Klepsch (Bürgermeisterin für Kultur und Tourismus der LHS Dresden), Dr. Kristin Kaufmann (Bürgermeisterin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Wohnen der LHS Dresden), Eva Jähnigen (Bürgermeisterin für Umwelt und Kommunalwirtschaft der LHS Dresden), Prof. Dr. Wolfgang Melzer (Schulforscher) sowie Dorit Engel und Burkhard Naumann (Gemeinsam länger lernen in Sachsen e.V.).

Bündniskoordinator Naumann ist sehr zuversichtlich hinsichtlich des Zuspruches aus der Bevölkerung, sodass die 40.000 notwendigen Unterschriften schnell zusammenkommen werden. Die VS LV SACHSEN unterstützt das Anliegen.

→ Weitere Infos: www.gemeinschaftsschule-in-sachsen.de

Datum:
20.09.2018 – 16:31

Autor:
Claus Püschel

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Bundesregierung verabschiedet "Gute-Kita-Gesetz"

Am 19. September hat die Bundesregierung das KiTa-Qualitätsentwicklungsgesetz – KiQuEG bzw. „Gute-KiTa-Gesetz“ gebilligt. Dafür soll der Bund bis 2022 insgesamt 5,5 Mrd. Euro investieren. Verwendet werden soll ein höherer Anteil am Aufkommen der Umsatzsteuer. Ziel des Gesetzes ist es, Kita-Gebühren zu senken, den Betreuungsschlüssel zu verbessern und bedarfsgerechte Öffnungszeiten zu ermöglichen. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) erklärte in Berlin, mit dem Gesetz sollten Familien spürbar gestärkt, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert und für mehr Chancengerechtigkeit für alle Kinder gesorgt werden.

Das Gesetz soll Anfang 2019 in Kraft treten und sieht vor, dass jedes Bundesland individuell bei der Weiterentwicklung der Qualität der Kinderbetreuung unterstützt wird. Für die Zeit nach 2022 ist zunächst keine Regelung geplant. Die Bundesländer sollen sich in Verträgen mit dem Bund dazu verpflichten, dieses zusätzliche Geld in Maßnahmen für eine bessere Kita-Qualität zu investieren. Da jedes Bundesland eine andere "Kita-Landschaft" hat, sollen vor Ort Fachleute entscheiden, welches Instrument die Kita-Qualität am wirkungsvollsten verbessert.

Die VOLKSSOLIDARITÄT LV SACHSEN begrüßt das Vorhaben grundsätzlich, fordert aber auf Dauer mehr Geld für eine bedarfsgerechte Kinderbetreuung in den Städten und ländlichen Regionen.

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